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Schule Schrozberg auf gutem Weg

Bei der letzten Sitzung des Schrozberger Gemeinderates berichtete Rektor Urban Brändle über die derzeitige Situation an der Schule Schrozberg. Die Hauptbotschaft dieses Berichts war sicherlich die Tatsache, dass es keine Befürchtungen mehr um den Schulstandort Schrozberg geben muss. Wie schon in den letzten Jahren wird es auch im nächsten Schuljahr zwei fünfte Klassen geben. Die vom Kultusministerium erwartete Zweizügigkeit wird nach wie vor erreicht. Nicht zuletzt die Tatsache, dass der Schulbetrieb nach wie vor als offene Ganztagesschule und nicht als Gemeinschaftsschule geführt wird, hat positive Auswirkungen. Etliche Schulen in der Umgebung haben bereits umgestellt mit der Konsequenz, dass es dort keine Werkrealschule mehr gibt. Es kommen deshalb vermehrt auswärtige Schüler nach Schrozberg.

Sehr positiv berichtet der Schulleiter über den ehrenamtlichen Einsatz an der Schule – die Mitarbeit von Jugendbegleitern gilt landesweit als einzigartig und ist schlicht nicht mehr wegzudenken.
Der Einsatz von digitalen Medien hält nun auch in der Grundschule Einzug. Rektor Urban Brändle plant die Beschaffung von weiteren mobilen Computern – ein solcher „mobiler Computerraum“ wurde bereits im letzten Schuljahr beschafft.

Ebenfalls vorbildlich befindet der Schulleiter das Angebot für die Frühbetreuung sowie die essensmäßige Versorgung, die Schulsozialarbeit und die Unterstützung durch die pädagogischen Assistentinnen - und er spart auch nicht mit lobenden Worten.

Eine der doch zahlreichen Fragen der Gemeinderäte richtete sich an die Integration von Flüchtlingskindern an der Schule, die nach Auskunft des Schulleiters momentan deshalb noch gut gelingt, weil die Zahl sehr überschaubar ist. Mit dem Bau der Landkreisunterkunft kann sich aber ändern. Die Schule ist durch Fortbildungen und entsprechende Bewusstseinsbildung gut vorbereitet.

Bürgermeister Klemens Izsak befindet in seinem Schlussstatement, dass es absolut lohnenswert war, für den Erhalt der Schule zu kämpfen und nicht den aktuellen Entwicklungen nachzugeben. So profitiert Schrozberg vom Zulauf auswärtiger Schüler aus Gemeinden, in denen es keine Werkrealschule mehr gibt. Das Modell der Verbundschule, bei dem Grundschule, Werkreal- und Realschule unter einem Dach und einer Schulleitung zusammengefasst sind, gilt jetzt sogar schon wieder als vorbildlich. Abschließend bedankte sich das Stadtoberhaupt bei allen, die für die Schrozberger Schule tätig sind oder einstehen.