Sitzungsberichte

24. 1. 2018

LEADER-Förderung vorgestellt

Die bisherige EU-Förderung, die auch als LEADER-Förderung bezeichnet wird, war ausgelaufen und neu aufgelegt worden. Die Landkreise Schwäbisch Hall, Hohenlohe und Main-Tauber haben sich gemeinsam für die neue Förderrunde beworben und wurden aufgenommen.

Zwischenzeitlich haben sich die Gremien, die jetzt in Vereinsform organisiert sind, gegründet. Der 7 köpfige Vorstand um den früheren Mulfinger Bürgermeister Hermann Limbacher wie auch der Beirat mit 17 Mitglieder sind die Vereinsorgane. Zusammen bilden diese beiden Gremien den Auswahlausschuss, der letztendlich die eingegangenen Förderanträge bewertet und zur Bewilligung an die übergeordneten Stellen weiterreicht. Thomas Schultes sowie Jonathan Schmidt sind als Ansprechpartner für das Regionalmanagement zuständig und kümmern sich um die anfallende „Bürokratie“.

In der letzten Sitzung stellte Thomas Schultes die Fördermöglichkeiten dar. In der ersten Förderrunde, die seit Anfang Dezember ausgeschrieben ist und ein Fördervolumen von 600.000 € umfasst können bis Mitte Januar 2016 noch Projekte angemeldet werden. Der Regionalmanager beschreibt die vier Handlungsfelder, die definiert wurden. So können Initiativen und Projekte angemeldet werden, die Perspektiven für Jugendliche und Senioren aufzeigen (Lebenswertes Hohenlohe-Tauber) wie z.B. Schaffung von Wohnraum oder Mobilitätskonzepte. Eine weitere Möglichkeit bietet sich im Bereich Tourismus bzw. Erhalt von Kulturgütern/Kulturelles Erbe (Anziehendes Hohenlohe-Tauber). Unter Prosperierendes Hohenlohe-Tauber sind Projekte zu verstehen, die die Stärkung der regionalen Wirtschaft zum Ziel haben. Und zu guter Letzt können Projekte gefördert werden, die eine Entlastung/Instandsetzung der vielfältigen Kulturlandschaft (Attraktives Hohenlohe-Tauber) zum Ziel haben. Die konkreten Handlungsfelder für die erste Fördertranche wurden so ausgeschrieben:Perspektiven für Jugend und Senioren / Verborgene Schätze / Zukunftsträchtiges Wirtschaften /Inwertsetzung Kulturlandschaft

Die Förderung dabei beträgt bei kommunalen Projekten bis zu 60 %, bei privaten Initiativen bis zu 40 %. Dabei unterstützt das Regionalbüro mit Sitz im Buchenbacher Herrenhaus die Antragsteller bei der Ausarbeitung von Förderanträgen und bereitet die Vorentscheidung im Auswahlausschuss vor. Bis zu 3 Ausschreibungen sollen pro Jahr erfolgen, so dass im Grunde laufend Anträge gestellt werden können.