Sitzungsberichte

24. 1. 2018

Investitionsschwerpunkt Abwasser

Sehr stark gefordert ist die Stadt Schrozberg derzeit auf dem Abwassersektor. Nicht nur die vielen Maßnahmen im Rahmen des Grundwassersanierungsmodelles Tauber-Vorbach auf der Gemarkung Spielbach verschlingen Unsummen, auch die vom Landratsamt geforderte Abwasserkonzeption fordert Stadt und Gemeinderat. Hinzu kommen noch die vielen Weiler, bei denen keine zentrale Abwasserbeseitigung vorgesehen ist, die aber nach der Überprüfung durch das Landratsamt überlegen, ob nicht eine gemeinsame Lösung günstiger ist.

Vergeben wurden in der letzten Sitzung die Kanalsanierung Spielbach/Heiligenbronn zum Angebotspreis von rd. 85.600 € an die Fa. Schuhmann aus Dörzbach was die offene Sanierung, also das Neuverlegen von Kanalrohren betrifft, sowie an die Fa. Insituform aus Stuttgart zum Angebotspreis von rd. 224.200 €, was die geschlossene Sanierung, also das Beheben der Schäden ohne Grabarbeiten (mit sog. Inlinern), betrifft.

In Lindlein und Zell wollen die Bewohner in privaten Maßnahmen an die Kläranlagen Schmalfelden bzw. Schrozberg anschließen. Der Gemeinderat billigte die öffentlich-rechtlichen Vereinbarungen mit den Grundstückseigentümern, wonach die fertige Abwasserbeseitigungsanlage in das Eigentum und die Unterhaltslast der Stadt übergeht. Zusammen mit den Arbeiten am Kanalsystem sollen auch die Wasserleitungen erneuert werden. Der Gemeinderat vergab diese Arbeiten an die Fa. Wolff+Müller, Waldenburg, mit einem Kostenanteil von 38.200 € (Lindlein) sowie an die Fa. Schwarz, Stachhausen, mit einem Kostenanteil von 39.000 € (Zell). Die beiden Firmen haben das günstigste Angebot für die Gesamtmaßnahmen in den jeweiligen Ortschaften abgegeben.