Sitzungsberichte

24. 1. 2018
Kunstrasenplatz wird gebaut
Kunstrasenplatz wird gebaut

Kunstrasenplatz wird gebaut

Der Gemeinderat traf sich vor seiner letzten Sitzung beim Parkplatz der Stadthalle, um die Lage und Größe des geplanten Kunstrasenplatzes bei der Halle vor Ort anzuschauen. Eine Größe von 90 x 60 m hat ein solches Spielfeld, dazu gehört natürlich auch ein bisschen Platz darum herum und ? damit der Platz auch einigermaßen geschützt ist, eine Abgrenzung nach außen hin.

Werner Eissing, Ingenieur des Planungsbüros Bürgel aus Untermünkheim erläuterte die notwendigen Baumaßnahmen. So muss zunächst eine ebene Fläche planiert werden. Dabei ist es möglich, dass der Höhenausgleich so durchgeführt wird, dass die abzutragende Erde dort wieder eingebaut wird, wo das Höhenniveau angepasst werden muss. Es folgt ein Schotterunterbau mit der Einlage von Leitungen und Drainagen. Darüber kommt eine Schicht aus Gummigranulat, auf die dann der Kunstbelag aufgebracht wird. Der Belag selbst kann, je nach Ausführung, mit Sand, Recycling-Material/Sand oder Gummigranulat/Sand eingefüllt werden. Hier gehen auch die Kosten schnell auseinander. So kostet bereits die Ausführung mit Recycling-Material rd. 15.000 Euro mehr, riecht aber etwas nach Altreifen. Die Ausführung mit Gummigranulat käme 45.000 ? teurer. Bei einer Besichtigungsfahrt konnte eine Gruppe aus dem Gemeinderat, des TSV und der Schule verschiedene Plätze unterschiedlicher Art anschauen. Dabei wurden einige wichtige Erkenntnisse gesammelt, so beispielsweise, dass der Belag mit Gummigranulat weit besser ist, als die anderen Oberflächen, und auch eine Einzäunung des Platzes zum Schutz vor falscher Nutzung unbedingt erfolgen sollte.

Der Gemeinderat lies in seiner Sitzung noch alles offen. Nachdem eine Entscheidung über die beantragte Förderung aus dem Ausgleichstock erst im Sommer fällt, sollen die Ausschreibung alternativ mit den unterschiedlichen Belägen erfolgen. Insgesamt geht die Kostenschätzung von rd. 670.000 Euro aus. Es sind aber noch einige Positionen enthalten, bei denen noch etwas eingespart werden kann. Klar war aber, dass durch den Bau der neuen Halle und den dadurch bedingten Wegfall des Hartplatzes ein entsprechender Ausgleich zu schaffen ist.