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Stadträte auf Klausurtagung

Im Zusammenhang mit der Sanierungsförderung wird seitens der zuschussgebenden Stelle in Regierungspräsidium ein Stadtentwicklungsplan verlangt. Dieser Entwicklungsplan soll einerseits den "Status Quo" aufzeigen, andererseits sollen Entwicklungsziele und -maßnahmen definiert bzw. fortentwickelt werden.

 

Die STEG, die derzeit die Durchführung der Stadtsanierung als Fachbüro begleitet, wurde vom Gemeinderat bereits vor geraumer Zeit mit der Erstellung eines Stadtentwicklungsplanes für Schrozberg beauftragt. Dazu fand eine bereits großangelegte Bürgerbefragung statt. Die Auswertung dieser Befragung stellten die Mitarbeiterinnen der STEG als Auftakt vor. 

Die Stadträte trafen sich dazu außerhalb Schrozbergs und nahmen sich viel Zeit, um sich ausführlich mit den vielen Themen beschäftigen zu können. Schon am Freitag Mittag fanden sich die Räte zusammen mit den Ortsvorstehern und Verwaltungsmitarbeitern in Rechenberg im Land- und Tagungsgasthof "Rössle" ein. Im ersten Teil der Klausurtagung ging es um die Ausarbeitung der Stärken und Schwächen, die man für Schrozberg im Blick auf unterschiedliche Handlungsfelder wie z.B. Wirtschaft/Grundversorgung, Sozial- und Gemeinwesen, Bauen/Wohnen, Mobilität/Verkehr und vieles mehr ausmachen kann. Im weiteren Schritt stand die Aufgabenstellung, Maßnahmen sowie Ziele zu überlegen, mit denen man die Schwächen ausmerzen sowie die Stärken weiterentwickeln kann. 

 

Solche umfassenden Diskussionen kann man zeitlich nicht nur auf einen Nachmittag begrenzen. Deshalb wurde die Tagung am Samstag fortgesetzt - jetzt mit der weiteren Zielsetzung, ganz konkrete Entwicklungsschritte zu überlegen.

Die Klausurtagung hat schlussendlich erbracht, dass für Schrozberg noch viele Entwicklungsthemen gibt. Das Positive dabei:  die Verantwortlichen in Gemeinderat und Stadtverwaltung konnten feststellen, dass viele der Entwicklungsfelder bereits in der kommunalpolitischen Diskussion sind und in Zukunft weiter vorangebracht werden müssen.

 

Das arbeitsreiche Wochenende endete dann am Samstag nachmittag - doch die kommunalpolitische Diskussion wird auf jeden Fall fortgesetzt werden.