Sitzungsberichte

21. 1. 2018
Archivare und Vampire haben Gemeinsamkeiten

Archivare und Vampire haben Gemeinsamkeiten

Sie lesen richtig – Archivare und Vampire haben etwas gemeinsam, das jedenfalls ist eine Behauptung, die eine Fachfrau selbst so aufgestellt hat. Kreisarchivarin Monika Kolb war am Donnerstag vor Weihnachten noch in Schrozberg, um gemeinsam mit den Schrozberger Stadträten den Abschluss der Archivierungsarbeiten zu besiegeln.

Tatsächlich – Vampire und Archivare haben etwas gemeinsam, Monika Kolb meinte dazu weniger Horrorszenen, sondern Vampire haben das Ziel der untoten und ewigen Existenz. Das gleiche Ziel haben Archivare auch mit den historischen Dokumenten, die sie für die Nachwelt dauerhaft erhalten wollen. Natürlich geht das ganze weniger blutig und gänzlich ohne Horrorszenarien ab, zumeist eher unbemerkt und im Verborgenen. Die Archivordnung in Schrozberg war eine Aufgabe, die sich über einen längeren Zeitraum erstreckt hat – begonnen hat das Anfang der 90er Jahre über eine ABM-Maßnahme. Hans Sobek hat zusammen mit dem damaligen Kreisarchivar Dr. Hans P. Müller die Archive der früheren Gemeinden Leuzendorf und Spielbach geordnet. Kreisarchivarin Monika Kolb hat diese Aufgabe dann übernommen.

Das älteste Dokument ist eine Urkunde aus dem 16. Jahrhundert im Archivbestand Riedbach. Diese und viele andere Dokumente sind nun im Archivbestand geordnet sowie in sogenannten Findbüchern verzeichnet. Die Archivalien sind derzeit im Rathaus auf dem Dachboden untergebracht, wo die Bücher und Archivboxen in Regalen sauber und ordentlich aufgereiht wurden. Von allen Gemeinden bzw. heutigen Teilorten sind die Akten bis zur Zeit der Eingemeindung jetzt bestens präpariert.

Also ein Anlass, nicht nur dem Gemeinderat mal einen Einblick in den Archivbestand zu gewähren, sondern auch Anlass, sich zu bedanken. Die Kreisarchivarin erläuterte den Gemeinderäten ihre Arbeit und führte durch die Regale, in denen die Archivbestände nun für die Nachwelt aufbereitet sind – und Bürgermeister Klemens Izsak bedankte sich bei der Gelegenheit für die Arbeit der Archivare stellvertretend bei der Kreisarchivarin mit einem kleinen Präsent.

Das älteste Dokument ist eine Urkunde aus dem 15. Jahrhundert im Archivbestand Riedbach. Diese und viele andere Dokumente sind nun im Archivbestand geordnet sowie in sogenannten Findbüchern verzeichnet. Die Archivalien sind derzeit im Rathaus auf dem Dachboden untergebracht, wo die Bücher und Archivboxen in Regalen sauber und ordentlich aufgereiht wurden. Von allen Gemeinden bzw. heutigen Teilorten sind die Akten bis zur Zeit der Eingemeindung jetzt bestens präpariert.

Also ein Anlass, nicht nur dem Gemeinderat mal einen Einblick in den Archivbestand zu gewähren, sondern auch Anlass, sich zu bedanken. Die Kreisarchivarin erläuterte den Gemeinderäten ihre Arbeit und führte durch die Regale, in denen die Archivbestände nun für die Nachwelt aufbereitet sind – und Bürgermeister Klemens Izsak bedankte sich bei der Gelegenheit für die Arbeit der Archivare stellvertretend bei der Kreisarchivarin mit einem kleinen Präsent.