Sitzungsberichte

22. 1. 2018

Positiver Jahresabschluss für das Haushaltsjahr 2013

Wenn die Jahresrechnung positiv ausfällt, dann ist auch meist kaum Diskussionsbedarf und die Zustimmung dazu einstimmig. So war es auch bei der letzten Gemeinderatssitzung. In ausführlich erläuterten Unterlagen wies Stadtkämmerin Carmen Kloß auf die gute Entwicklung hin und der Gemeinderat segnete den Jahresabschluss ohne weitere Rückfragen und einstimmig ab.

Mit einem um mehr als 453.000 € gestiegenen Gesamtvolumen, davon entfallen allein schon 377.739,58 € auf den Verwaltungshaushalt, ist das Rechnungsjahr 2013 damit abgeschlossen. Abweichungen gab es beispielsweise bei den Steuereinnahmen, die allein schon rd. 230.000 € mehr in die Kassen gespült haben als veranschlagt war. Bei anderen Positionen wie zB. bei Verwaltungsgebühren, Auflösung von Beiträgen oder der Konzessionsabgabe fielen andererseits wieder geringere Einnahmen an, als angenommen. Trotzdem werden 377.740 € mehr in die Stadtkasse eingenommen, als der Plan vorsah. Auch bei den Ausgaben im Verwaltungshaushalt gab es Abweichungen. Beispielsweise beim Strom für die Straßenbeleuchtung, für die Globalberechnung sowie Gebührenkalkulationen bei der Abwasserbeseitigung, der Unterhaltung der Grünanlagen wurde mehr ausgegeben als angenommen. Umgekehrt wurde im Gegenzug bei verschiedenen Positionen wie zB. bei der Klärschlammentsorgung, den Personalausgaben bei der Verwaltung oder im Bereich der Jugendbetreuung oder bei der Gebäudebewirtschaftung der Schule wieder eingespart.

Alles in allem konnte dem Vermögenshaushalt ein Betrag von 1.909.964 € zugeführt werden, immer noch 190.964 € mehr als geplant.

Im Vermögenshaushalt sind Abweichungen von den Platzansätzen eigentlich fast üblich. Insbesondere bei Baumaßnahmen oder dem Verkauf von Baugrundstücken lässt sich nie im Vorfeld nie ein genauer Betrag festlegen. Unter anderem konnten auch Baumaßnahmen günstiger abgerechnet werden – der Anschluss von Bossendorf an die Kläranlage Creglingen konnte deutlich günstiger bewerkstelligt werden. Auch die Wohnumfeldmaßnahmen in Bossendorf wie auch in Standorf blieben unter den veranschlagten Kosten. Das gute Ergebnis führt denn auch dazu, dass zwei Darlehen außerordentlich getilgt werden und auf die Kreditermächtigung, die mit 189.000 € genehmigt war, verzichtet werden konnte.

Bei diesen relativ guten Abschlusszahlen ist also verständlich, dass die Gemeinderäte in keine große Diskussion einsteigen.