Sitzungsberichte

21. 4. 2018

Neue Mensapläne vorgestellt

Noch ein Projekt, das schon länger die Gemüter beschäftigt, ist die Einrichtung bzw. der Bau einer Mensa für die Schrozberger Schule.

Bürgermeister Klemens Izsak holte bei seinen Erläuterungen weit aus, damit auch die neuen Gemeinderäte die Vorgeschichte dazu kennen. Erst war nämlich die Überlegung, den gewünschten Mensabau mit der Auslagerung der Bücherei aus dem Rathaus kombinieren. Mit 3 Vorschlägen kam Bauingenieur Michael Fleck im letzten Jahr in den Gemeinderat und präsentierte völlig unterschiedliche Lösungsansätze.

Damals einigte sich der Gemeinderat im Einvernehmen mit der Schulleitung, der Lehrerkonferenz sowie einem eigens dafür eingesetzten Ausschuss darauf, dass eine Mensa an die Schule angebaut werden sollte. Damit wurde eine gemeinsame Lösung für Mensa und Büchereiauslagerung „ad Acta“ gelegt.

Die weitere Überlegung erbrachte zunächst die Anbaumöglichkeit an den südlichen Pausentrakt – dort wo bisher schon die Pausenhalle als Behelf für die Pausenverpflegung genutzt wird. Alternativ war dann noch ein Anbau direkt bei der Lehrküche, also im Untergeschossbereich Richtung Schafsee in der Diskussion. In der jüngsten Sitzung hat Bauingenieur Michael Fleck noch eine interessante Alternative vorgestellt:

Die künftige Entwicklung der Schule geht mehr und mehr hin zum Ganztagesbetrieb. Deshalb war die Anregung der Schulleitung, entsprechende Räume vorzusehen. Computerräume werden künftig nicht mehr notwendig sein, weil die Medienausstattung generell im Unterricht genutzt werden wird. So könnte man den Schulbetrieb etwas umstellen, so dass der Altbau – also der Gebäudeteil in direkter Nachbarschaft zum Kindergarten – mehr oder weniger frei gemacht werden könnte. In einem Anbau in Richtung Haupteingang würde Bauingenieur Fleck den Küchenbereich mit Essensausgabe unterbringen. So könnte der Pausenbereich der Eingangshalle mitgenutzt werden. Ein ausreichend dimensionierter Sitzbereich ließe sich durch einen Anbau auf der gegenüberliegenden Seite unterbringen. Das alles wäre an absolut zentraler Stelle im Schulbetrieb. Das Gebäude bietet dann noch zwei weitere Stockwerke, in dem Räume für die Ganztagesbetreuung und weitere Klassenräume für kommende Entwicklungen Platz finden. Positiver Nebeneffekt dieser Variante: der Gebäudeteil müsste aufgrund der Bausubstanz sowieso in den kommenden Jahren saniert werden.

In den Gremien der Schule sowie im gesonderten Ausschuss wird diese neue Variante favorisiert. Schulleiter Urban Brändle unterstrich die Vorteile, wies aber auch darauf hin, dass die Schule für die Umsetzung etwas Vorlauf braucht, da aufgrund der derzeitigen Klassenzahl sonst Räume fehlen würden.

Bürgermeister Klemens Izsak schlug den Gemeinderäten vor, mit diesem Planungsstand nun in die Abstimmung mit dem Regierungspräsidium zu gehen. Erst wenn dort grünes Licht für die Umbaupläne kommt, kann eine Förderung beantragt werden. Nach nur kurzer Diskussion beschloss der Gemeinderat seine Zustimmung zu der vorgeschlagenen Vorgehensweise.