Sitzungsberichte

23. 1. 2018

Ausgleichsmaßnahme für den Neubau des 2. Abschnitts der Verbindungs-straße L 1001 zur L 1022

Durch den Bau des 2. Abschnitts der Verbindungsspange (östliche Anbindung) wird in den Naturhaushalt eingegriffen. Es sind deshalb entsprechende Ausgleichs-maßnahmen vorzusehen. Von den Vertretern des Naturschutzes wurde vorgeschlagen, an der L 1022 zwischen Schrozberg und Speckheim im Bereich der aufgelassenen Lehmgrube eine Amphiebienleiteinrichtung einzubauen. An dieser Stelle werden jedes Jahr sehr viele Amphibien überfahren. Nach der Kostenschätzung kostet die Amphiebienleiteinrichtung rund 180.000 DM. Es wird vorgeschlagen, die Maßnahme durchzuführen und bei der Bezuschussung der Straßenbaumaßnahme anzumelden. Die über den Ausgleich hinaus erbrachten Leistungen sollen dem Ökokonto der Stadt gutgeschrieben und für andere Baumaßnahmen verwendet werden.

Der Gemeinderat befürwortete diese Maßnahme grundsätzlich, stellte jedoch in Frage, ob der gleiche Effekt nicht auch mit einer günstigeren Bauausführung erreicht werden könnte.

Nachdem noch keine Ausschreibung stattgefunden hat, kann auch ein vergleichbares System angeboten werden, meinte Bürgermeister Izsak.

Desweiteren wurde aus der Mitte des Gemeinderates nachgefragt, ob der Zuschuss von 70% sicher ist. Dies bejahte Bürgermeister Izsak, stellte nur den Zeitpunkt der Bewilligung in Frage.

Der Gemeinderat hat daraufhin mehrheitlich beschlossen, als Ausgleichsmaßnahme für den Neubau des 2. Abschnitts der Verbindungsstraße von der L 1001 zur L 1022 an der L 1022 zwischen Schrozberg und Speckheim auf Höhe der aufgelassenen Lehmgrube ein Amphiebienleiteinrichtung zu schaffen.