Sitzungsberichte

22. 1. 2018

Investitionshilfe aus Ausgleichstock für den Neubau eines Kunstrasenplatzes in Schrozberg beantragt

Das Ingenieurbüro Bürgel hat die Planung für den Kunstrasenplatz erstellt. Der Kunstrasenplatz mit einer Größe von 64 m x 90 m soll auf der Fläche zwischen dem bestehenden Rasenplatz, dem TSV-Vereinsheim und dem Stadionweg entstehen. Die Kosten des 1. Entwurfs beliefen sich auf 563.000 ?. Bei der Durchsprache des Entwurfs mit dem TSV wurde der Wunsch geäußert, den Platz 1 Meter tiefer zu setzen. Durch die neue Planung haben sich Gesamtkosten in Höhe von 670.000 ? ergeben. Diese Mehrkosten in Höhe von rund 100.000 ? begründen sich durch die notwendige Erdabfuhr. Vorgesehen ist, mit der abgetragenen Erde einen Wall zu errichten, damit der Platz windgeschützt wird. Fraglich ist auch noch die Art des Kunstrasenbelages. Im Kostenvoranschlag ist man von einem Quarzsandbelag ausgegangen.

Der Ausgleichstockantrag für den Neubau des Kunstrasenplatzes muss bis spätestens 01. Februar gestellt werden. Damit mit der Maßnahme zügig begonnen werden kann, ist es erforderlich anhand des vorgelegten Kostenvoranschlages eine Antragstellung vorzunehmen. Detailfragen müssen bzw. werden noch in den nächsten Gemeinderatssitzungen geklärt werden.

Desweiteren ist beabsichtigt,während der Vegetationsruhe die Hecke südlich des Rasenplatzes zu entfernen, damit nach der Zuschussgewährung schnell mit dem Bau begonnen werden kann.

Aus der Mitte des Gemeinderates wurde u.a. bemängelt, dass nach jetziger Planung der Kunstrasen das gesamte zur Verfügung stehende Grundstück vereinnahmt und zudem zum Stadionweg eine Böschung von 5 bis 6 Metern entsteht. Ferner wird befürchtet, dass kein ausreichender Platz für die Zuschauer vorhanden ist.

Lt. Auskunft von Bürgermeister Izsak wird die Fläche enger, je näher man an den Parkplatz rückt. Anliegen des TSV ist es, den Platz so nahe wie möglich an das Vereinsheim zu legen. Für die Zuschauer ist genügend Platz vorhanden. Es bietet sich sogar an, die Befestigung mit Blockstufen zu versehen.

Auf Anfrage bestätigte Bürgermeister Izsak, dass die Wahl des Platzes, des Standortes und die Höhenlage noch variabel sind; es können noch Änderungen vorgenommen werden. Ein Vor-Ort-Termin soll anberaumt werden.

Auf Anfrage im Zusammenhang mit der Größe des Platzes hat Bürgermeister Izsak mitgeteilt, dass die Größe mit dem Hartplatz identisch ist, jedoch die genaue Größe noch mit den Vereinen abgeklärt werden muss.

Der Gemeinderat fasste einstimmig den Beschluss, auf der Basis des Kostenvoranschlages von 670.000