Sitzungsberichte

21. 4. 2018

Jahresbericht der Büchereileiterin im Gemeinderat

Anette Brändle, Büchereileiterin und Organisatorin der Kulturarbeit in Schrozberg berichtete dem Gemeinderat über das Jahr 2013.

Es gab viel Positives zu vermelden. Schon allein die Steigerung der Leserausweise von 555 auf 641 ist bemerkenswert. Der Medienbestand wurde im Lauf des letzten Jahres stark bereinigt und sank auf 7.627. Trotzdem stiegen die Ausleihen an. 2011 waren es noch rd. 22.200 Ausleihen, 2012 schon 24.000 und 2014 sage und schreibe 30.750, so dass im Schnitt über alles jedes Medium mehr als 4 mal verliehen wurde – ein ganz toller Schnitt findet nicht nur die Büchereileiterin, sondern auch die Beratungsstelle im Büchereiwesen.

Doch neben den normalen Ausleihzeiten war die Bücherei sehr aktiv. Anette Brändle berichtet von den Büchereiführungen für Schulklassen, den regelmäßigen Vorlesestunden für Vorschüler sowie Erst- und Zweiklässler, der Zusammenarbeit mit den Kindergärten durch die Aktion „Rucksackbücherei“, der Zusammenarbeit mit dem Pflegeheim, wo es einen Medienwagen gibt und viele andere Aktionen auch im Rahmen vom Kulturprogramm. Beim Sommerferienprogramm gab es die Aktion „Heiss auf Lesen“, die sehr gut angenommen wurde – insgesamt 121 Leserinnen und Leser nahmen daran teil. Möglich war diese Aktion nur durch potente Sponsoren, bei denen sich die Büchereileiterin nochmals ausdrücklich bedankt hat und natürlich wieder auf Unterstützung für die Aktion im diesen Jahr hofft.

Im Kulturprogramm war ebenfalls einiges geboten  - mit Fotoausschnitten erinnerte Anette Brändle an Konzerte, Kabarett, Kunstausstellungen und Aktionsangebote für Kinder und Jugendliche. Nach dem Ausblick auf die nächsten Veranstaltungen und der Einladung zur anstehenden Eröffnung der Kunstausstellung mit Martin Schwarz hatten die Gemeinderäte noch genügend Raum für Fragen und Anregungen.

Nachdem dieses Thema von der CDU-Fraktion mit Kritik bei der Haushaltsplandebatte bedacht wurde, musste nun von dort natürlich eine Reaktion kommen. Die Fraktion konkretisierte ihre Vorstellung dahingehend, dass private Initiativen in das Städtische Kulturprogramm aufgenommen werden sollten. Wünschenswert wären Veranstaltungen nicht nur in Schrozberg – die Teilorte haben teilweise tolle Räume zur Verfügung. Anette Brändle verweist auf die begrenzten Mittel und die damit nicht unbegrenzten Möglichkeiten, die ihr zur Verfügung stehen.

Was gut läuft ist die Zusammenarbeit mit den und die Aktionen für die Vereine, was aus der Mitte des Gemeinderates als äußerst positiv bemerkt wurde. Für das Herbst-Winter-Programm stehen die Aktionen schon teilweise fest – am 22. Oktober kommt der bekannte Kabarettist Günter Grünwald nach Schrozberg und auch die Stuttgarter Saloniker erfreuen Schule und Abendpublikum im September mit klassischer Musik. Kulturorganisatorin Anette Brändle versäumte es nicht, den Gemeinderäten das Angebot zu machen, mit Ideen und Anregungen jederzeit auf sie zuzukommen.

Bürgermeister Klemens Izsak bedankte sich für die engagierte Arbeit von Anette Brändle und betonte, dass Anregungen jederzeit aufgegriffen werden.

 

Bildunterschrift: Eine Spielenachmittag war eine der Attraktionen 2013 - 2014 soll es gleich zwei solcher Tage geben.