Sitzungsberichte

25. 4. 2018

Etliche Bausachen vorangebracht

 

  • Im Bereich Herdsee gehört der Stadt ein größeres Grundstück, auf dem früher ein Wohnhaus sowie weitere Gebäude standen, die abgerissen werden mussten. Auf einem Teil dieses Grundstück – nämlich genau auf dem Bereich, der auch früher bebaut war – könnte nun eine Saunalandschaft entstehen. Im ersten Planungsstand wären zwei Blockhaussaunaanlagen, später ein Wohnhaus und dann eventuell noch ein Gästehaus vorgesehen. Um das planungsrechtlich möglich zu machen, ist allerdings zunächst ein Bebauungsplanverfahren erforderlich. Der Gemeinderat hat dazu den notwendigen Aufstellungsbeschluss gefasst.

  • Eine in Standorf schon länger betriebene Biogasanlage soll erweitert werden. Dazu ist nicht nur die bauliche Erweiterung notwendig, sondern auch ein immissionsschutzrechtliches Verfahren notwendig– immerhin soll die Leistung von 360 KW auf 940 KW erhöht werden. Zu den baulichen Änderungen hat der Gemeinderat – wie schon der Ortschaftsrat Leuzendorf zuvor – das Einvernehmen erteilt.

  • Im vorderen Bereich des Schafseeareals könnte bald ein Geschäftsgebäude errichtet werden, das ein Blumengeschäft beherbergen soll. Der Gemeinderat hat jedenfalls zugestimmt, dass dort ein eingeschossiges Gebäude mit einer Größe von 130 m2, dazu noch eine überdachte Ausstellungsfläche im Außenbereich mit 85 m2 entstehen darf.

  • Nur ein kurzes Thema war die Maistrocknungslage der LBV Schrozberg. Nachdem die Anlage derzeit mit einen Gebäude eingehaust wird, soll der Betrieb bei Fertigstellung in der Zeit von 6 – 22 Uhr möglich sein. Soll ein Nachtbetrieb notwendig werden, müsste zunächst ein Gutachten wegen der Belästigungen nachgereicht werden.

  • Beim LIDL-Markt im Schrozberger Gewerbegebiet tut sich etwas – derzeit wird dort nämlich eine etwas eigentümliche Windkraftanlage errichtet – allerdings ist hierfür keine Genehmigung notwendig. Für die geplante bauliche Erweiterung schon – das Gebäude soll um 10 Meter verlängert werden, so dass weitere 215 m2 Verkaufsfläche zur Verfügung stehen. Einstimmig war dazu der Beschluss des Gemeinderates.