Sitzungsberichte

24. 1. 2018
Jahresrechnung 2011 schließt mit einem Fehlbetrag ab

Jahresrechnung 2011 schließt mit einem Fehlbetrag ab

Das Jahr 2011 hat sich nicht so entwickelt, wie das vorgesehen war – so müssen die Bücher mit einem „Verlust“ schließen. Das ist zunächst keine gute Nachricht, die Bürgermeister Klemens Izsak dem Gemeinderat überbringen musste. Allerdings konnte das Stadtoberhaupt auch gleich wieder Entwarnung geben. Die Eckdaten sind so schlecht nämlich auch nicht.

So schloss der Verwaltungshaushalt sogar besser als, als geplant. Die Zuführungsrate an den Vermögenshaushalt lag bei 1.438.594 € und damit um 272.594 € höher als geplant. Und das obwohl die Gewerbesteuereinnahmen rückläufig waren. Allerdings bekam die Stadtverwaltung im Rahmen der Schlüsselzuweisungen vom Land mehr Geld als erwartet. Auch auf der Ausgabenseite gab es Verschiebungen, beispielsweise ergaben sich geringere Personalkosten beim Bauhof und beim Heizbedarf im Schloss. Andererseits kostete die Bodensanierung und Neuverkabelung im Rathaus mehr als angenommen.

Die größeren Verschiebungen gibt es im Vermögenshaushalt, was dann letztendlich auch zum Fehlbetrag geführt hat. So lag das Gesamtvolumen bei der Planung noch bei 2.978.000 €, abgerechnet wurden dann 4.225.351 €. Das liegt zum einen am schnelleren Baufortschritt auf zahlreichen Baustellen – und das ist auch das, was dem Bürgermeister weniger Sorgen bereitet, denn die Beträge sind ja in den Folgejahren dann wieder finanziert bzw. werden dort eingespart. Zusätzliche Maßnahmen schlugen ebenfalls zu Buche – so war die Änderung der Erschließung der Molkerei mit Straßenbau und Kanalarbeiten im Industriegebiet nicht eingeplant.

Diese Erklärung war denn auch den Gemeinderäten schlüssig – es kamen nur Detailbemerkungen zu eher unproblematischen Bereichen auf. Beim Beschluss war sich das Gremium einig – die Jahresrechnung 2011 wurde einstimmig wie vorgeschlagen festgestellt.