Sitzungsberichte

24. 4. 2018

Offene Jugendarbeit wieder im Aufwind

Die Überschrift ist vielleicht nicht ganz passend zu dem, was Claus Mönikheim dem Gemeinderat über die offene Jugendarbeit berichten konnte. Allerdings gab es tatsächlich einen Einbruch der Besucherzahlen im Güterschuppen, und zwar in der Zeit nach 2008, als die Schulsozialarbeit eingeführt wurde. Damals teilten sich Claus Mönikheim und Dorothea Hachtel, die sich bis dahin auch die Arbeit im Güterschuppen hälftig geteilt haben, die Aufgaben in der Schulsozialarbeit. Als dann plötzlich bestimmte Jugendliche ausblieben, die eigentlich im Güterschuppen gut aufgehoben gewesen wären, ruderten die beiden Sozialpädagogen zurück. Ihre Vermutung war, dass sie aufgrund ihrer Präsenz in der Schule von den Jugendlichen quasi wie Lehrer betrachtet wurden. Und dass sie dann noch mit den gleichen Personen auch noch in ihrer Freizeit zu tun haben, kann schon zum Problem werden. In Absprache mit der Stadtverwaltung hat deshalb Dorothea Hachtel ab 2010 ihren Schwerpunkt auf die Schulsozialarbeit gelegt, Claus Mönikheim auf die Arbeit im Güterschuppen. Und siehe da, die Jugendlichen kommen wieder verstärkt in den Güterschuppen. Trotzdem sind noch Verzahnungen da, Dorothea Hachtel hat im Rahmen ihrer Arbeitszeit noch die Mädchenaktionen und zahlreiche andere Dinge erledigt – Claus Mönikheim war im Rahmen der Erlebnispädagogik in der Schule unterwegs. Künftig wird sich das ein bisschen ändern, denn durch die Aufstockung bei der Schulsozialarbeit wird Claus Mönikheim mehr auf sich gestellt sein.

Doch das war keineswegs der Schwerpunkt seines Berichtes vor dem Gemeinderat. Vielmehr konnte er auf unzählige Aktionen verweisen, die im Laufe eines Jahres angeboten wurden. So gibt es die Putzaktion, die AG-Arbeit der Erlebnispädagogik an der Schule, Klassenveranstaltungen im Güterschuppen oder die SMV-Party zusammen mit der Schulband. Ausflüge zum Cart-fahren, in die Eishalle, in den Kletterwald oder auch eine Freizeit wurden ebenfalls angeboten – hier ist die Kooperation mit den Jugendarbeitern in Wallhausen, Satteldorf, Kirchberg, Rot am See, Gerabronn und Blaufelden sehr wichtig und wertvoll, denn solche Aktionen gehen gemeinsam viel leichter.

Die Liste lässt sich aber noch weit fortsetzen  - Claus Mönikheim berichtet von den monatlichen Kinonachmittagen, Radtouren, Sommercamp, Kanuwochenende, Berlinreise, DJ-Workshop und, und, und.

Der Gemeinderat war sich schnell einig – die finanziellen Mittel für die Schul- und Jugendarbeit sind in Schrozberg gut angelegt – es darf, kann und sollte auf jeden Fall in diese Richtung weitergehen.