Sitzungsberichte

21. 1. 2018

Schulsozialarbeit – künftig mehr Zeit

Dorothea Hachtel (,jetzt nicht mehr „Grönsfelder - bei den Schülern sowieso einfach kurz Doro genannt) berichtete ebenfalls von ihren umfangreichen Tätigkeiten. Sie ist mit ihren zumeist präventiven Bestrebungen fast in allen Klassenstufen unterwegs und kann künftig noch mehr anbieten – der Gemeinderat hat in seiner Sitzung einer Ausweitung der bisher 50 % - Stelle auf 75 % zugestimmt.

Bei der Schulsozialarbeit handelt es sich nicht um Unterrichtsangebot, sondern um Aktionen und um Gemeinschaftsprojekte, die den Zusammenhalt und damit das Sozialbewusstsein der Schüler verbessern soll. In der Klassenstufe 5 gibt es beispielsweise einen Klassenrat, in dem wichtige Dinge geklärt werden und bestimmte soziale Festlegungen gemeinsam getroffen werden. In anderen Klassenstufen ging es eher um Projekte. Eine große Herausforderung wird das Klassenprojekt mit den Schülern der 7 H, die jetzt nach den Sommerferien „mit dem Rad ans Meer“ – also nach Venedig  fahren wollen.

Aber auch Einzelfallberatung und kollegiale Beratung mit den Lehrern fallen in das Aufgabengebiet. Ein Manko, das Dorothea Hachtel mit der Stellenerweiterung künftig etwas ausgleichen will, wäre die Beteiligung der Schulsozialarbeit bereits in den Grundschulstufen.  Hier sieht auch Rektor Urban Brändle wichtige Ansätze für eine zeitige Prävention – ganz getreu dem Motto „Wehret den Anfängen“.

Die Stellenausweitung wurde erleichtert, weil auch das Land Baden-Württemberg künftig einen Teil der Kosten übernimmt.