Sitzungsberichte

21. 4. 2018
Wechsel in der Sitzungsrunde

Wechsel in der Sitzungsrunde

1994 wurde Jürgen Gierke erstmals auf der Liste der Wahlgemeinschaft für Jedermann gewählt. In der Folgezeit gelang es ihm jedes Mal mit deutlich mehr Stimmen wiedergewählt zu werden. Schon 1999 avancierte er zum 3. Stellvertreter des Bürgermeisters, vertrat die Stadt bei der Hohenloher Wasserversorgungsgruppe und wurde zum Sprecher der Ratsfraktion. Diese Positionen hat er bis heute beibehalten. Zudem war er in etlichen Projektausschüssen vertreten. Bei seiner Laudatio hielt der Bürgermeister einen Rückblick auf die Investitionstätigkeit während seiner gesamten Ratszeit – eine beachtliche Aufzählung beginnend bei den Umbauarbeiten im Erdgeschoss des Schlosses, Schulhauserweiterung, Umbau des Güterschuppens, Fahrzeugbeschaffungen bei der Feuerwehr und vieles, vieles mehr. Aber auch negative Entwicklungen blieben nicht aus – der Bürgermeister erwähnte den Schließungsbeschluss für das Schrozberger Krankenhaus, aber auch die Betriebsschließungen Sioux und Drews.

Bürgermeister Klemens Izsak bescheinigte dem scheidenden Stadtrat scharfen Sachverstand kombiniert mit Skepsis und Kritik, der gute Gedanken eingebracht hat und viele Dinge fundiert hinterfragt hat. Er kann stolz auf die 17 Jahre zurückblicken, in denen er sich immer mit sehr viel Energie und Engagement um die Weiterentwicklung Schrozbergs bemüht hat.

Jürgen Gierke selbst war gerne im Gemeinderat, allerdings war für ihn schon länger klar, dass er zum jetzigen Zeitpunkt aufhören wird. Er selbst bescheinigte den Ratskollegen wie auch der Stadtverwaltung ein sehr gutes Miteinander, besonders die Tatsache, dass auch eine kleine Ratsgruppierung einen Stellvertreter für den Bürgermeisterposten besetzen darf, zeugt von fraktionsübergreifenden Gemeinschaftssinn.

Mit einem kleinen Präsent und viel Applaus verabschiedete der Gemeinderat den langjährigen Kollegen.

Als Ersatzbewerber wurde bei der Kommunalwahl 2009 Harald Grübel aus Schrozberg festgestellt. Der Gemeinderat und auch die Stadtverwaltung kennen keine Hinderungsgründe für ein Nachrücken – die Verpflichtung wird bei der nächsten Sitzung am 1. März 2012 erfolgen.