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Sanierungsplanung für Zeller Weg zugestimmt

In der letzten Sitzung hat Ingenieur Werner Eissing die Planung für den Zeller Weg vorgestellt. Die Straße bei der LBV ist als nächster Abschnitt bei der Stadtsanierung vorgesehen und soll nicht nur komplett erneuert, sondern durch Markierungen so getrennt werden, dass die Verkehrsführung eindeutiger und damit auch sicherer wird.

Der Straßenbereich und auch die Gehwege sollen dabei markiert werden. Die Einmündung von der Oberstettener Straße her wird zurückgebaut, so dass auch hier etwas mehr Sicherheit erreicht werden kann. Zusätzlich zur Planung soll dort aber eine Markierung für die Linksabbieger angebracht werden, so dass auch die verkehrsmäßige Aufstellung klar definiert wird. Ebenfalls eine Forderung des Gemeinderates war die Verlängerung des Gehweges bei der Einmündung auf die Landesstraße bei der Firma Sänger – zumindest so weit, bis eine gefahrlose Querung der Straße zum Fuß-/Radweg auf der anderen Seite möglich ist. Die Stadtverwaltung wird das noch mit dem Straßenbauamt abklären.

Soweit war das der Stand nach der letzten Sitzung. Zwischenzeitlich hat ein Gespräch mit den Verantwortlichen der LBV Schrozberg stattgefunden. Einer der Hauptpunkte war die Begrünung vor der Tankstelle, die möglicherweise beim Wenden von Fahrzeugen insbesondere bei Gespannfuhrwerken ein unnötiges Hindernis darstellen könnte. Der Bürgermeister sieht diese Fläche aber nicht nur als Gestaltungselement, sondern auch zur Sicherheit des Fußgängerverkehrs als notwendig an. Durch die Grüninsel werden die Gehwegbenutzer mehr oder weniger gezwungen, die Straßenseite zu wechseln – was auch gewollt ist, weil dort der Gehweg fortgeführt wird, während auf der Seite der LBV-Warenausgabe kein Fußgängerverkehr sein sollte. Mit der LBV einigte sich die Stadtverwaltung dahingehend, dass zunächst der Gehweg an der Einmündung wie geplant hergestellt werden soll, die Grüninsel wird dann abgesteckt und es können mit unterschiedlichen Fuhrwerken Fahrversuche unternommen werden. Erst dann soll die konkrete Festlegung über die weitere Ausführung erfolgen.

Ein zweiter Punkt, der bei der Zusammenkunft zur Sprache kam, war der Bereich der Waage, der nach dem Willen der LBV-Verantwortlichen schon vom Straßenverkehr abtrennt bleiben sollte, aber nicht so begrünt wird, wie im Plan vorgesehen. Die Bedenken liegen darin begründet, dass Blätter und ähnliches in die Waage gelangen könnten und die Funktion stören.

Mit den Änderungen, die in die Planung zwar jetzt noch nicht eingearbeitet waren, die aber schon nach der letzten Sitzung klar waren und von der Stadtverwaltung an das Planungsbüro IPE so weitergegeben wurden, gab der Gemeinderat sein einstimmiges Plazet zu der Planung. In der Diskussion kam eine Wortmeldung wegen der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer gerade zu Stoßzeiten auf, wenn es bisher immer wieder Probleme an der Einmündung Zeller Weg in die Oberstettener Straße gibt. Doch Bürgermeister Izsak ist sich sicher, dass die jetzt vorgeschlagene Gestaltung deutlich mehr Sicherheit bringen wird.

Das weitere Verfahren sieht nun die Durchsprache der Planung mit dem Straßenbauamt vor. Die Zuschussanträge können dann gestellt werden. Der Baubeginn ist aber erst möglich, wenn der Zuschussantrag auf Förderung aus dem Ausgleichstock bewilligt ist – und das wird erwartungsgemäß im Lauf des Sommers der Fall sein.