Sitzungsberichte

21. 4. 2018

Nochmals auf der Tagesordnung: Platzgestaltung des Molkereiareals

In der Februarsitzung beschäftigte sich das Gremium mit der geplanten Ausführung der Platzgestaltung für den Bereich des Molkereiareals. Aus Kostengründen wurden die vom Planer vorgeschlagenen Leuchten abgelehnt. In der neuerlichen Sitzung waren die beiden Planer Prochiner und Wiederkehr dazugekommen, um die Zielsetzung der vorgesehen Leuchten zu erläutern. Die Lampen dienen nämlich nicht nur der Ausleuchtung des Platzes, sondern übernehmen auch eine gestalterische Funktion. Bei der Ausführung wurde insgesamt auf teure und übertriebene Gestaltungen verzichtet. Die Befestigung war ursprünglich als wassergebundener Belag gedacht, dies wurde schon früh revidiert und durch Asphalt ersetzt. Bei den Pflasterungen wird ebenfalls sehr kostengünstiges Material eingesetzt. Für die Planer blieb als einziges Element die Beleuchtungseffekte, um der Gestaltung noch eine besondere Note zu verleihen. Im anderen Fall wird es nur einen einfachen und wenig gestalteten Parkplatz geben ? und das sollte nach den Vorgaben des Gemeinderates im Innerortsbereich gerade nicht so sein.

Bei den Lampen hat der Landschaftsarchitekt Wiederkehr nach günstigeren Lösungen gesucht. Allerdings hat keine der anderen Leuchten die Höhe, wie die vorgeschlagene Hess-Leuchte. Durch die höheren Lampen wird die Ausleuchtung des Platzes einfacher erreicht. Vorgeschlagen wurde nun von den Planern, dass die Zahl der vorgesehenen Beleuchtungskörper reduziert wird. Auch bei den Einbaustrahlern in den Betonfertigleuchten kann auf die Hälfte verzichtet werden. Die Anzahl der niedrigen Leuchtenstehlen, die zur Abgrenzung der Parkflächen wie Poller eingesetzt werden sollen, werden ebenfalls reduziert und, wo es zur Abgrenzung noch nötig ist, durch Metallpoller ergänzt. Zudem wiesen die beiden Architekten darauf hin, dass durch die Sanierungsförderung die Stadt nur mit 30 % der Kosten belastet wird, die Förderobergrenze mit 100 ?/m2 an Baukosten wird dabei auf jeden Fall eingehalten.

Nach zäher Diskussion folgte der Gemeinderat nun doch dem Vorschlag der Planer, die besonderen Leuchten einzusetzen, allerdings wird die vorgesehene Anzahl reduziert, damit trotz alledem Baukosten eingespart werden können.