Sitzungsberichte

21. 1. 2018
Beim Straßenbau tut sich einiges
Beim Straßenbau tut sich einiges

Beim Straßenbau tut sich einiges

Viel Geld fließt in diesem Jahr in den Straßenbau. Die Stadtverwaltung hat die im Haushaltsplan 2005 eingestellten Maßnahmen ausgeschrieben und der Gemeinderat konnte in der letzten Sitzung die Bauaufträge vergeben.

So wird in diesem Jahr der Endausbau der Baugebiete Brühl in Schrozberg, Meisenhof in Bartenstein und Hetzel in Schmalfelden erfolgen. Davon wird die Fa. Konrad-Bau aus Lauda als günstigste Bieterin die Arbeiten in Schrozberg und Schmalfelden ausführen, die Fa. Schwarz aus Ingelfingen als günstigste Bieterin die Arbeiten in Bartenstein. Insgesamt gesehen werden diese Maßnahmen günstiger als veranschlagt durchgeführt werden.

Die Verlegung der Zufahrt zum Industriegebiet wird ebenfalls die Fa. Konrad-Bau aus Lauda als günstigste Bieterin ausführen. Hier liegen die Kosten für die Straßenbaumaßnahme selbst um 30.000 ? über den bereitgestellten Mitteln. Weitere 37.000 ? sind erforderlich, um die zusätzlich entstehenden Flächen im Bereich des Industriegebietes entsprechen mit Wasserversorgung und Kanalanschluss auszustatten.

Ebenfalls vergeben wurden die Arbeiten für die Gehwegsanierung in Spielbach, die durch die abgeschlossene Abwassermaßnahme nun dringend notwendig ist. Der Kostenvoranschlag, mit dem der Gemeinderat in der Sitzung vom 14. Juni das Ingenieurbüro Bürgel aus Untermünkheim beauftragt hat, lag bei 140.000 ?. Das günstigste Angebot gab hier wiederum die Fa. Konrad-Bau aus Lauda mit 117.608 ?, die auch den Zuschlag erhielt. Die Arbeiten sollen nach den anderen Maßnahmen begonnen werden. Für dieses Jahr stehen 50.000 ? im Haushaltsplan bereit. Der Restbetrag muss im Haushalt des Jahres 2006 bereitgestellt werden, allerdings kann die Stadt Schrozberg noch einen Antrag auf Förderung aus dem Ausgleichstock stellen.

Die Arbeiten zur Ortsdurchfahrt Sigisweiler standen ebenfalls auf der Tagesordnung. Günstigster Bieter war hier zunächst die Fa. Konrad-Bau aus Lauda mit 275.540 ?. Alternativ waren jedoch auch andere Materialien für die Randbegrenzungen, also die Kandelrinnen in der Ausschreibung zulässig. Hier hat die Fa. Hähnlein die Verwendung eines Granitsteins aus Portugal vorgeschlagen. Dieses Steinmaterial weicht zwar etwas ab von dem Naturstein, der bisher als Kandelrinne eingebaut war und von dem die noch verwendbaren Steine wieder eingebaut werden sollen. Doch auch das früher verwendete Steinmaterial ist heute nur mit Abweichungen erhältlich. Der Gemeinderat folge daher dem Vergabevorschlag des planenden Büros Bäuerle und vergab die günstigere Alternative an die Fa. Hähnlein, die dabei das günstigste Angebot mit 273.150 ? abgab. Damit bleiben auch diese Kosten unter dem Kostenvoranschlag. Zudem erhält die Stadt Schrozberg Fördermittel in Höhe von 140.000 ? aus dem Ausgleichstock sowie 147.900 ? aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum, damit rd. 77 % der anfallenden Kosten.

Zu guter letzt sind an verschiedenen Streckenabschnitten des Wegenetzes im gesamten Stadtgebiet größere Instandsetzungsmaßnahmen notwendig, die sonst üblichen Flickteerungen sind hier nicht mehr ausreichend. Mit diesen Arbeiten wird die Fa. Geuder aus Neusitz beauftragt. Mit rd. 45.000 ? sollen damit Wege bei Hummertsweiler, Enzenweiler, Funkstatt, Windisch-Bockenfeld, Standorf und Gemmhagen verbessert werden.