Sitzungsberichte

20. 1. 2018

Kurz berichtet

  • Das neue Drehleiterfahrzeug, mit dem die Feuerwehr nun wieder richtig ausgerüstet dasteht, konnte am 11. April in Ulm abgeholt werden. Das über 34 Jahre alte Fahrzeug, das die Stadt 1992 von der Stadt Crailsheim erwerben konnte, soll jetzt wieder dahin zurückgehen und in den historischen Löschzug integriert werden. Der Gemeinderat beschloss den Verkauf zum Gebot von 3.000 € durch die Feuerwehr Crailsheim.
  • Nach den früheren Abbauplänen für den Steinbruch Schmalfelden hätte dieser nach der Abbruchphase zu einem Großteil wieder aufgefüllt werden müssen. Nachdem der Steinbruche nicht in der Größe wie ursprünglich geplant ausgebrochen wurde, wird auf eine Wiederverfüllung über das bereits aufgefüllte Gelände hinaus verzichtet. Die beiden Seen bleiben offen. Dies ist im Interesse von Schmalfelden, da dies positiv für den Hochwasserschutz ist. Die baulichen Anlagen wurden weitgehend abgerissen. Es sollen noch Heckenpflanzungen vorgenommen werden, um das Gelände abzugrenzen. Der Ortschaftsrat Schmalfelden stimmte dieser Änderung zu, der Gemeinderat folgte diesem Votum.
  • Aufgrund eines Bauvorhabens wurde für Leuzendorf die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes beschlossen. Es soll eine Schreinerei samt Wohnhaus am süd-östlichen Ortsrand gebaut werden; für diesen Bereich gibt es keinen Bebauungsplan.
  • Die Abwassermaßnahme für die Orte Klopfhof, Reichertswiesen, Gütbach, Zollhaus/Fallhaus und Wengertshof wurde als private Maßnahme durchgeführt. Der Gemeinderat stimmte der für die Ablösung der Anschlussbeiträge notwendigen Vereinbarung zu, die im Wortlaut den Vereinbarungen der früheren Abwassermaßnahmen identisch ist.
  • Bereits im November wurde der Rohwasserkonzeption, die eine komplette Neuordnung der Wasserversorgung in unserem Gebiet bedeutet, zugestimmt. Die Hohenloher Wasserversorgungsgruppe wird im Laufe des Jahres 2006 den Härtegrad des Wassers auf 17o dH und 2007 auf 14o dH. reduzieren. Dies gilt für das gesamte Stadtgebiet Schrozberg, mit Ausnahme der Niederzone Schrozberg im Hauptort, von noch Wasser der Kühbergquelle verwendet wird. Der Gemeinderat beschloss, diese Niederzone parallel zum übrigen Stadtgebiet auf weicheres Wasser umzustellen. Dies geschieht durch Verringerung des Eigenwasseranteils und verstärkte Zumischung von Bodenseewasser. Wenn in wenigen Jahren das Wasserwerk Bronn der NOW (Zweckverband Wasserversorgung Nordostwürttemberg) gebaut ist, wird dort auch das Kühbergwasser aufbereitet. Dann kann die Quellschüttung wieder voll genutzt werden. Die jetzt vorgesehene Umstellung belastet den Wasserpreis mit 7 cent/m3.
  • Die Bewirtschaftung der Seen in Spielbach, Obereichenrot und Heiligenbronn wurde an den Angelsportverein Erlengrund, der auch bisher alle Seen in Pacht hatte, für die Dauer der nächsten 14 Jahre weiterverpachtet.