Sitzungsberichte

17. 1. 2018

Strom kommt auch künftig von der EnBW

Die Stadt Schrozberg hat sich vor einigen Jahren an einer großen Ausschreibung bezüglich der Lieferung von elektrischer Energie beteiligt, die der Gemeindetag durchgeführt hat. Ergebnis war damals, dass die EnBW anderen Kommunen, die nicht an diesem aufwändigen Verfahren teilgenommen haben, die gleichen Konditionen eingeräumt hat. Deshalb hat der Schrozberger Gemeinderat die Stromlieferung für die Jahre 2005 und 2006 direkt an die EnBW vergeben und ist damit sogar günstiger gefahren, als das Ergebnis der Bündelausschreibung erbracht hatte.

Deshalb schlug Bürgermeister Klemens Izsak dem Gremium vor, dies auch für die nächsten 2 Jahre wieder so zu machen. Der Gemeinderat diskutierte sehr ausführlich darüber, da die Kosten für die Stromlieferung um mehr als 20 % steigen sollen. Einige Stimmen zu einer selbst durchgeführten Ausschreibung wurden laut, nachdem die Bündelausschreibung des Gemeindetages bereits läuft. Doch die Stadtverwaltung gab zu bedenken, dass ein Vergleich nur sehr schwierig ist, da sich die öffentlichen Einrichtungen bzw. Stromabnehmer auf die stattliche Zahl von über 200 Zähler summieren.

Nach zäher Diskussion fasste der Gemeinderat mehrheitlich den Beschluss, die Lieferung von Strom gleich für die nächsten 3 Jahre an die EnBW zu vergeben. Die Kostensteigerung liegt bei 20,8 % für die gesamte Laufzeit. Das Gremium lies sich dabei von den bisher schon deutlich gestiegenen Energiekosten leiten. Diese Preissteigerung wird auch in Zukunft nicht Halt machen und so bleiben die Preise wenigstens für den längst möglichen Zeitraum stabil.