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Hallenneubau geht jetzt in die heiße Phase

9 Gewerke zum Hallenneubau waren letzthin ausgeschrieben. In der letzten Sitzung konnten die Arbeiten vergeben werden. Architekt Müller von Büro Schöne-Seeberger-Müller konnte dem Gemeinderat vorab berichten, dass die Arbeiten derzeit absolut im Zeitplan liegen. Nach dem Rohbau hing man zwar erst etwas hinterher, allerdings war im Zeitplan eine längere Winterzeit berücksichtigt.

Vergeben wurden nun folgende Arbeiten:
• Estricharbeiten an die Fa. Estrich Wagner aus Aalen als günstigste von 5 Bietern zum Angebotspreis von 17.884,25 € und damit einiges unter dem Kostenvoranschlag
• Fliesen- und Plattenarbeiten an die Fa. Klinger & Gössele aus Ellwangen zum günstigsten Preis mit 66.002,54 € aus 5 Angeboten. Übrigens war dies das einzige Gewerk, bei dem der Kostenvoranschlag überschritten wurde, allerdings nur um knapp 1.000 €, alle anderen Vergaben blieben – zum Teil sogar sehr deutlich – darunter.
• Bodenbelagsarbeiten an die Fa. Decodomus Erhard aus Nördlingen als günstigste Bieterin von 3 Firmen zum Angebotspreis von 6.279,09 €. Hierzu gab es noch ein Nebenangebot der gleichen Firma, das nochmals rund 150 € günstiger gewesen wäre, allerdings wäre hier die Farbauswahl der angebotenen Beläge sehr viel eingeschränkter gewesen. Nachdem das Farbkonzept für die Ausstattung der Halle noch offen ist, empfahl Architekt Müller zu dieser Vergabe.
• Die Innenputz- und Außenputzarbeiten gingen an die Fa. A. Baumann & Sohn aus Heubach als günstigste Bieterin von insgesamt 10 Firmen. Architekt Müller erklärte hierzu, dass die Putzarbeiten im Sockelbereich im Innern der Halle als schlagfester und somit robuster Wandputz ausgeführt werden.
• Der Trockenbau und die Akustikverkleidung führt die Fa. Dod GmbH, Niederstetten, als günstigste von ebenfalls 10 Firmen aus. Die Akustikverkleidungen sollen insbesondere dem Schallschutz in der Halle dienen.
• Bei den Malerarbeiten reichte die Fa. Heinrich Schmid & Co.KG, Niederlassung Aalen, als günstigste von insgesamt 9 Firmen ein. Die Angebotspalette reichte dabei vom günstigsten Angebot mit 26.792,06 € der genannten Firma bis über 60.000 €. In der Kostenberechnung waren 41.000 € veranschlagt. Auf mehrfaches Nachfragen von Architekt Müller wurde von der Fa. Schmid die Richtigkeit des Angebotes bestätigt. Die Materialien, die bei der Ausführung verwendet werden, wurden bei der Ausschreibung vorgegeben. Zudem ist die Fa. Schmid dem Büro Schöne-Seeberger-Müller bekannt. Es sprach somit nichts gegen die Vergabe zu diesem außerordentlich günstigen Angebotspreis.
• Die Bauschreinerarbeiten sowie die Ausführung der Garderobenanlagen wurde an die Fa. Scheerer aus Kreßberg-Waldtann als günstigste von 5 Bietern zum Angebotspreis von 47.290, 58 € vergeben.
• Die Türen und Zargen sollen ebenfalls von der Fa. Scheerer eingebaut werden, ihr Angebot mit 40.415,56 € war das günstigste aus 4 Angeboten.
• Bei den Trennvorhanganlagen gingen unterschiedliche Angebote ein, bei denen zum einen die Ausführung mit PVC-freien wie auch PVC-haltigem Material angeboten wurde. Architekt Müller empfahl bereits dem Bauausschuss des Gemeinderates das PVC-freie Material, von anderen Materialien wird auch seitens der Herstellen teilweise abgeraten. Zudem sollte auch an den Brandfall gedacht werden, bei PVC-haltigen Materialien können giftige Rauchgase entstehen. Der Auftrag ging dann an die Fa. Metallbau Politz GmbH aus Edersleben zum günstigsten Angebot mit 43.853,80 €, 7 Angebote waren hierzu eingegangen, dabei auch Nebenangebote in einer Ausführung mit Vliesbeschichtung zu besseren Schallabsorbtion, die jedoch wesentlich teurer gewesen wären.

Eine weitere Frage aus der Mitte des Gemeinderates war die Tragfähigkeit der Dachkonstruktion - mit dieser Frage hatte Architekt Müller gerechnet. Schrozberg liegt aufgrund der Schneefälle in früheren Jahren in der Schneelastzone 2. Aufgrund dessen liegt der Statik eine Dachlastaufnahme von 85 Kg/m2 zugrunde. Dies entspricht umgerechnet 80 cm Trockenschnee oder 25 cm Vollnassschnee. Der Gemeinderat zeigte sich mit dieser Auskunft zufrieden.

Die nächsten Gewerke, die noch zur Vergabe heranstehen, sind die WC-Trennwände, die Bestuhlung, Baureinigung und weitere kleinere Arbeiten. Bei seiner nächsten Sitzung am 8. März wird der Bauausschuss noch über das Farbkonzept entscheiden. Der Fertigstellungstermin im Oktober kann nach Architekt Müller planmäßig eingehalten werden.