Sitzungsberichte

25. 4. 2018

Neue Variante für die Kindergartensanierung Bartenstein-Ettenhausen

Bereits mehrfach hat sich der Gemeinderat mit der Sanierung des Kindergartengebäudes in Bartenstein-Ettenhausen befasst. In dem Gebäude befinden sich neben Räumen für die Kinderbetreuung aber auch noch verschiedene Gemeinschaftsräume mit unterschiedlicher Nutzung. Die Notwendigkeit der Sanierung war für den Gemeinderat keine Frage – allerdings hat das Regierungspräsidium Stuttgart als Antragsstelle für Förderungen aus dem Ausgleichstock ein Problem mit der Größe des Gebäudes. Der Gemeinderat hatte in der Sitzung vom November daher einen Teilabbruch des Gebäudes beschlossen und Architektin Steffi Baumgartl-Müller mit der Planung und Kostenberechnung beauftragt. In der jüngsten Sitzung des Stadtparlamentes ergab sich nochmals eine kleine Änderung, denn der Ortschaftsrat Ettenhausen wie auch die Gremien in Bartenstein und Riedbach haben überlegt, den Teilabbruch am anderen Ende des Gebäudes vorzunehmen. Schon zur Sitzung des Ortschaftsrates konnte die Architektin für beide Alternativen Pläne und Kosten präsentieren. Dabei zeigt sich, dass bei dem Teilabbruch, der erst nach der letzten Sitzung des Gemeinderates in die Diskussion kam, Sanierungskosten in Höhe von rd. 415.000 € anfallen, für die vorherige Variante fallen 450.000 € an – das liegt ganz einfach daran, dass das Abrissvolumen und damit der Aufwand etwas größer ist.

Die Ortschaftsräte votierten einstimmig für die „neue“ Lösung vor dem Hintergrund, dass im Gebäude nach der Sanierung einfach etwas mehr Platz wäre. Im Gemeinderat kamen einige kritische Stimmen auf, denn bei der vorherigen Lösung wäre ein barrierefreier Zugang zum Kindergarten relativ einfach möglich gewesen. Bürgermeister Klemens Izsak zeigte sich aber zuversichtlich, dass dies auch bei der neuerlichen Planung umsetzbar sein dürfte.

Einstimmig folgte der Gemeinderat dem Votum der Ortschaftsräte. Die Stadtverwaltung wird nun dem Regierungspräsidium die abgespeckte Sanierungsplanung vorlegen. Der Gebäudeabriss ist – für alle, die das Gebäude kennen – nun auf der östlichen Gebäudeseite vorgesehen, und zwar bis hin zum Treppenhaus, das derzeit dem Kindergarten als Zugang dient. Die Räume des Kindergartens bleiben im ersten Obergeschoss, die Raumaufteilung wird etwas anders werden. Die Gemeinschaftsräume werden sich auf das Erdgeschoss beschränken, aber mit 170 m2 immer noch ausreichend Platz bieten. Die durch den Teilabriss freiwerdende Fläche kann für zusätzlichen Parkraum, der manchmal etwas knapp war, genutzt werden.