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Jahresrechnung 2006 schließt sehr erfreulich ab

ute Nachrichten hatte Stadtkämmerin Carmen Kloß für die Schrozberger Räte, denn die Bücher der Stadtkasse konnten nach dem Jahresschluss 2006 noch besser abgeschlossen werden, als beim Finanzzwischenbericht im September des letzten Jahres prognostiziert wurde.

Am deutlichsten sieht man die positive Bilanz an der geringeren Verschuldung, so hat die Stadtkasse rd. 75.700 € weniger an Krediten benötigt, als geplant war. Dazu konnte auch der allgemeinen Rücklage noch ein Betrag zugeführt werden, im Haushaltsplan 2006 war noch eine Entnahme vorgesehen, positive Auswirkung hier: + 238.400 €.

Insgesamt schloss der Verwaltungshaushalt mit einem Volumen von 11.544.200 € ab, das sind 1.165.600 € mehr als im Plan. Davon konnten insgesamt 1.434.200 € an den Vermögenshaushalt zugeführt werden, immerhin noch 632.200 € mehr als geplant. Das Volumen des Vermögenshaushalt erhöhte sich um 230.600 € auf 2.748.600 €.

Zurückzuführen ist das positive Ergebnis auf höhere Steuereinnahmen insbesondere der Gewerbesteuer (549.000 €) sowie durch Verbesserung der Steuereinnahmen bei Bund und Länder und damit zusammenhängend der staatlichen Zuweisungen wie beim Gemeindeanteil der Einkommensteuer (112.300 € mehr) oder den Schlüsselzuweisungen vom Land (198.500 € mehr). Natürlich gibt es immer die eine oder andere Verschiebung auch bei den Ausgaben wie beispielsweise beim Neubau der Halle, wo eigentlich die Schlussrate für das Jahr 2007 veranschlagt werden sollte. Allerdings musste gegenüber den Förderstellen die Abrechnung bereits 2006 erklärt werden, also blieb nichts anderes übrig, als die Bauarbeiten voranzutreiben – 488.300 € wurden so vorgezogen.

Die Gemeinderäte nahmen einen solch erfreulichen Bericht gerne zur Kenntnis und beschlossen die Jahresrechnung einstimmig.

Bürgermeister Klemens Izsak setzte den guten Nachrichten noch eins drauf, denn auch 2007 läuft die Entwicklung weiterhin so gut und besser als im Plan. Er plädiert aber ausdrücklich auf weiterhin strenge Ausgabendisziplin, um so die kommunalen Schulden weiter abzubauen. Leider ist es so, dass fetten Jahren meist magere folgen, dann sollte man gut aufgestellt sein – die Gemeinderäte bestätigten diese Auffassung mit zustimmendem Kopfnicken.