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Kurz berichtet

  • Nachdem die Stadt Schrozberg wie viele anderen Kommunen auch ihre Aktien beim Energieversorger EnBW verkauft hat, schied sie aus der Mitgliedschaft beim Landeselektrizitätsverband (LEVW) aus. Dieser sollte eigentlich deshalb aufgelöst werden. Zwischenzeitlich haben sich andere Eigentumsverhältnisse bei den Aktien der Energieversorger ergeben und der LEVW wird bestehen bleiben. Aus der Mitgliedschaft beim Verband erhält die Stadt einen Vermögensanteil von rund 23.000 €. Der Gemeinderat folgte dem Vorschlag von Bürgermeister Klemens Izsak und wird mit einem Anteil von 100 Aktien wieder Aktionär der EnBW. Damit bleibt die Stadt Mitglied im LEWV. Der Antrag der SPD auf Erwerb von Aktien im Gegenwert der Vermögensausschüttung wurde mehrheitlich abgelehnt. Die SPD erhoffte sich mit einem größeren Aktienanteil größere Mitspracherechte.
  • Die Handelskette LIDL möchte neben dem bisherigen Marktgebäude einen Neubau errichten, da sie im bisherigen Gebäude nur Mieter ist und es so manche Schwierigkeiten bei baulichen Maßnahmen mit dem Vermieter gab. Der Gemeinderat hat sich mit der Bauabsicht schon mehrfach beschäftigt. Das notwendige Bebauungsplanverfahren ist bereits in den Endzügen und kann mit dem neuerlichen Ratsbeschluss zum Abschluss gebracht werden.
  • Im Zusammenhang mit der Abwassermaßnahme in Reupoldsrot sind einige Arbeiten am Ortskanal notwendig, die im Rahmen einer Ausschreibung jetzt an die Firma Kiel aus Kürnach zum günstigsten Angebotspreis von rund 7.100 € vergeben wurden. Dabei müssen etliche Risse im Kanal behoben und Hindernisse entfernt werden. Die Arbeiten erfolgen „unterirdisch“, also ohne dass der Kanal freigelegt bzw. aufgegraben werden muss.
  • Das Gebäude Messerschmidt an der Ecke Speckheimer Straße zur Blaufeldener Straße soll abgebrochen werden, ein entsprechender Antrag für das denkmalgeschützte Gebäude läuft schon seit längerer Zeit. Zwischenzeitlich hat das Landratsamt dem Abbruch zugestimmt. Die Firma Schneider hat nach erfolgter Ausschreibung nun den Zuschlag zur Durchführung der Abbrucharbeiten erhalten – die Arbeiten werden also demnächst losgehen. Bis zur Sanierung der Ortsdurchfahrt wird das bald brache Grundstück so belassen werden.
  • Nach dem neuen Spendenrecht muss der Gemeinderat über die Annahme von Spenden Beschluss fassen. Insgesamt 3 Spenden gingen bei der Verwaltung seit der letzten Sitzung ein. Der Gemeinderat bestätigte die Annahme und so dürfen sich Jugendzentrum, Kindergärten und die Kulturarbeit über Spenden von zusammen 1.000 € freuen.