Sitzungsberichte

22. 1. 2018
Einige Bauarbeiten vergeben
Einige Bauarbeiten vergeben

Einige Bauarbeiten vergeben

In seiner letzten Sitzung hat der Gemeinderat die Erdarbeiten für den Anschluss des Feuerwehrgerätehauses an das Wärmezentrum des Schulzentrums Schrozberg an die Firma Steinbrenner vergeben. Zwischenzeitlich wurden die Rohrleitungsarbeiten ausgeschrieben. Der günstigste Bieter, die Firma J. Kurz aus Stimpfach-Randenweiler erhielt mit 14.300 € den Zuschlag.

Ebenfalls ausgeschrieben waren die Arbeiten zur Abwassermaßnahme in Kleinbärenweiler. Entsprechend der Planung wird das Abwasser zunächst nach Speckheim geleitet und von dort nach Schrozberg gepumpt. Zusammen mit den anfallenden Arbeiten wird auch die Wasserleitung ausgetauscht. Bei der losweisen Ausschreibung erhielt die Firma Steinbrenner aus Wiesenbach den Zuschlag für die Tief- und Straßenbauarbeiten sowie für die Tief- und Rohrverlegearbeiten zum Tausch der Wasserleitung. Das Pumpwerk liefert die Firma Umwelttechnik M. Tittel aus Sigmaringen. Entsprechend der Zusammenstellung des planenden Ingenieurbüros Bürgel aus Untermünkheim wird die Maßnahme sowohl bei den Kosten der Abwassermaßnahme als auch was die Erneuerung der Wasserleitung betrifft deutlich teurer, die Überschreitung liegt bei rd. 15.000 € für die Abwasserarbeiten – wobei ein notwendig werdender Absatzschacht mit Kosten von 11.700 € nicht kalkuliert war – sowie fast 20.000 € für die Arbeiten an der Wasserleitung. Dies liegt an den steigenden Kosten im Bausektor, eine Entwicklung, die Bürgermeister Klemens Izsak schon länger kritisch beobachtet.

Das Gebäude des früheren Krankenhauses steht zum Großteil leer. Lediglich im neueren Flachdachanbau nutzt das Gästehaus im Tal unter der neuen Leitung von Anja Hermann und Marlene Weigel die früheren Krankenzimmer für Übernachtungszwecke. Die beiden Herbergsmütter berichten von steigenden Übernachtungszahlen. So waren im letzten Jahr insgesamt 170 Übernachtungen zu verzeichnen. Seit den letzten beiden Monaten – so lange sind die beiden nun verantwortlich – sind bereits 145 Übernachtungen zu verzeichnen.
In einem weiteren Bereich hat die Praxis von HNO-Arzt Dr. Bernhard Eistert den früheren OP-Saal für ambulante Eingriffe genutzt, doch seit einiger Zeit stehen diese Räume nun auch wieder leer.
Bürgermeister Klemens Izsak hatte die Räte vor der Sitzung zu einer Besichtigung vor Ort gebeten. In der letzten Zeit dringt immer wieder Wasser durch das Flachdach. Die Verwaltung hat dazu ein Angebot des Dachdeckerbetriebs Helmut Jäger aus Schrozberg eingeholt. 7.000 € kostet die Abdichtung des Daches. Alternativ bietet die Firma Jäger an, das Dach richtig zu sanieren und auch zu isolieren – die Kosten dazu liegen bei rd. 14.200 €. Der Gemeinderat entschied sich für die teurere Lösung, so dass die Ansprüche an heutige Dämmwerte im Blick auf die Einsparung von Heizenergie erfüllt werden.

Aufgrund des florierenden Betriebs möchte die Stadtverwaltung dem Wunsch der Betreiberinnen nachkommen und im Laufe des nächsten Jahres noch weitere Zimmer für den Übernachtungsbetrieb zur Verfügung stellen. Dazu sind kleine Renovierungsarbeiten notwendig. Auch das äußere Erscheinungsbild sollte etwas aufgewertet werden. Deshalb beauftragte der Gemeinderat die Stadtverwaltung, die Kosten zusammenzustellen.