Sitzungsberichte

17. 1. 2018
Bauarbeiten zur Sanierung der Stadthalle in vollem Gange
Bauarbeiten zur Sanierung der Stadthalle in vollem Gange

Bauarbeiten zur Sanierung der Stadthalle in vollem Gange

Die ersten Arbeiten zur Sanierung der Stadthalle sind die notwendigen Rückbau- bzw. Abbrucharbeiten. Diese sind voll im Gange, denn der TSV Schrozberg hat in dankenswerter Weise den Teil der Arbeiten übernommen, den man ohne besonderen Aufwand oder spezielle Ausstattung machen kann. Bauingenieur Michael Fleck beziffert die Ersparnis durch die Eigenleistung auf 15.000 €, die aufgrund des mehrfach reduzierten Bauvolumens dann wieder an anderer Stelle eingesetzt werden können – Bürgermeister Klemens Izsak sprach an dieser Stelle einen großen Dank an die Helfer aus.

Die Ausschreibung der größeren Gewerke wurde ebenfalls bereits durchgeführt. Die Stadtverwaltung möchte die Arbeiten möglichst zügig vorantreiben, daher wurde der Gemeinderat bereits vor der Sitzung im Wege einer Beschlussfassung im schriftlichen Verfahren um ein Votum gebeten. Die Vergabe der Fensterbau- und Fassaden-/Zimmerarbeiten, Elektro- und sanitäre Installation, Heizungsanlage und Raumlufttechnik konnte bis zur Sitzung am 28. Mai bereits erfolgen. Bauingenieur Fleck erläuterte die vorgesehene Ausführung.

So soll die Fassade mit einer Riegelkonstruktion in Eiche ausgestaltet und verglast werden. Im Blick auf die Kostenberechnung ergeben sicher hier Verschiebungen zwischen den beiden Gewerken Fensterbau und Fassade, weil vom Bauausschuss die Glasflächen nochmals etwas reduziert wurden und nun als Fassade gestaltet werden. In der Summe bleiben aber diese Arbeiten unter dem Kostenrahmen. Alternativ wurde die Erneuerung der Foyerverglasung ausgeschrieben, die Kosten liegen bei rd. 5.800 €, über die Durchführung wird der Bauausschuss noch entscheiden.

Die ebenfalls bereits vergebenen Gewerke Elektro- und sanitäre Installation sowie Heizungsanlage waren gemäß durchgeführter Ausschreibung. Auch bleibt in Summe noch „Luft“ gegenüber Kostenberechnung, rd. 20.000 € günstiger werden die Arbeiten durchgeführt werden können. Und das sieht nach Meinung des Bauleiters doch ganz ordentlich aus, denn mit den Vergaben ist nun schon ein Großteil der Arbeiten unter Dach und Fach – zumindest auf dem Papier. Mit dem Bauausschuss war abgesprochen worden, dass vor Vergabe der Küche klar sein sollte, wie die finanzielle Entwicklung aussieht, da hier noch einige Eventualposten dabei waren. Damit wird sich in der nächsten Zeit nun dieses gemeinderätliche Gremium beschäftigen.