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Schrozberg gibt Geld für Familienförderung aus

Künftig gibt es in Schrozberg Geld für Familien. In seiner letzten Sitzung hat der Gemeinderat beschlossen, dass Neubauten und auch der Kauf bzw. die Sanierung von Wohnraum von der Stadt bezuschusst wird, und zwar pro Kind in der Familie. Mehr hierüber erfahren Sie anderer Stelle im Mitteilungsblatt oder direkt bei der Stadtverwaltung. Dieses Förderprogramm wurde zunächst mit 20.000 € ausgestattet, wenn das Geld weg ist, wird der Gemeinderat entscheiden, wie es weitergeht.

Ein weiterer Punkt war die Ferienbetreuung, die es künftig ebenfalls geben soll. Die 3 Schrozberger Kindergärten werden sich auf gleiche Schließungszeiten in den Sommerferien verständigen. Im städtischen Kindergarten am Schafsee wird dann eine Kraft die Ferienbetreuung übernehmen – gesetzt den Fall, es kommen genügend Kinder zusammen.

Ebenfalls ein erweitertes Betreuungsangebot soll es für Kinder unter 3 Jahren geben. Bisher konnten Kinder über 2 schon für den Kindergarten angemeldet werden, alle Nachfragen der Eltern konnten so befriedigt werden. Jetzt soll erhoben werden, ob auch für die Betreuung noch kleinerer Kinder ein Bedarf vorhanden ist. In einer Gruppe in Krippenform können Kinder bereits im Alter von 2 Monaten aufgenommen werden. Die Stadtverwaltung wird dazu in der nächsten Zeit alle betreffenden Eltern anschreiben.

Weitere Beschlusspunkte waren ein Glückwunschbrief des Bürgermeisters bei der Geburt eines Kindes verbunden mit Hinweisen zur Kinderbetreuung und anderen spezifischen Angeboten, dazu gibt´s ein kleines Präsent. Am Jacobifest wird eine Messe rund um das Thema Kinder und Jugendliche geben – die Vorbereitungen dazu laufen bereits.

Abgelehnt wurde dagegen die Befreiung vom Kindergartenbeitrag. In Schrozberg ginge es beim Verzicht auf Beiträge im Vorschuljahr, also dem letzten Kindergartenjahr vor dem Wechsel in die Schule, um insgesamt mehr als 30.000 €. Beweggrund der Ratsfraktionen zu ihrem Antrag war, dass alle Kinder zumindest für ein Jahr im Kindergarten gewesen sein sollten, bevor sie in die Schule kommen. Die Stadtverwaltung konnte hier Entwarnung geben, so gut wie alle Kinder sind im Kindergarten oder anderen Einrichtungen, bevor die Schulzeit startet. Bürgermeister Klemens Izsak ist der Auffassung, dass die Landespolitik, die dieses Thema aufgegriffen hat, gefragt ist – insbesondere bei der Finanzierung eines solchen Angebotes.