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Abwassergebühren bleiben stabil

In der Novembersitzung hat der Gemeinderat den Wasserzins angehoben, in der neuerlichen Sitzung stand die Gebühr für die Abwasserbeseitigung – Klär- und Kanalgebühr - auf dem Prüfstand. Stadtkämmerin Carmen Kloß hat ermittelt, dass die Gebühr bezogen auf das Jahr 2010 ausreichend sein müsste bzw. sogar etwas unter dem derzeit geltenden Satz von 4,03 € liegt. Allerdings bleibt dabei außer acht, dass bereits in früheren Jahren keine ausreichende Gebühr verrechnet wurde. Die Möglichkeit, Kostenunterdeckungen, also „Verlusten“ aus früheren Jahren, in der Gebührenkalkulation ein zu rechnen, ist rechtlich auf 5 Jahre begrenzt. Bleibt die Abwassergebühr stabil, würde die Stadt auf etwas mehr als 100.000 € verzichten, denn in den Büchern steht noch ein „Verlust“ in Höhe von insgesamt 126.522 € aus dem Jahr 2005.

Vorschlag der Stadtverwaltung war, die Gebühr stabil zu lassen. Im Vergleich zu den umliegenden Gemeinden liegt der Gebührensatz in Schrozberg relativ hoch - bedingt durch die vielen Abwassermaßnahmen der letzten Jahre. Mit der derzeit geltenden Gebühr wird der laufende Aufwand abgedeckt. Bürgermeister Klemens Izsak plädierte deshalb dafür, den Verlust aus dem Jahr 2005 jetzt nur zum Teil einzurechnen.

Aus der Mitte des Gemeinderats gab es dazu zwei Meinungen. Die einen wollten keinesfalls eine Gebührenerhöhung, die anderen sprachen sich für eine verursachergerechte Gebühr aus und stellten dazu den Antrag zur Erhöhung der Gebühr auf zumindest 4,10 €. Allerdings wurde dieser Antrag abgelehnt, es bleibt bei der bisher gültigen Gebühr auch für das Jahr 2010.