Sitzungsberichte

26. 4. 2018

Planungsaufträge für die Abwasserbeseitigung

Nach dem Abwasserkonzept der Stadt Schrozberg sind als nächstes Krailshausen und Sigisweiler an der Reihe. Im Zusammenhang mit Krailshausen bietet es sich jedoch an, die beiden dezentral entsorgten Ortschaften Kreuzfeld und Reupoldsrot in die Untersuchung mit
einzubeziehen. Da die beiden bisher für die Stadt Schrozberg arbeitenden Ingenieurbüros Bürgel und Wave stark ausgelastet sind, soll ein weiteres Ingenieurbüro beauftragt werden. Dabei handelt es sich um das Büro Bäuerle & Partner, Ellwangen. Es arbeiten bereits andere Gemeinden des Landkreises mit diesem Büro zusammen und haben gute Erfahrungen gemacht. Das Honorarangebot für die Variantenuntersuchung zur Abwasserbeseitigung für Krailshausen, Kreuzfeld, Reupoldsrot und Sigisweiler beläuft sich auf pauschal 5.500 DM und ist damit sehr kostengünstig.
Aus der Mitte des Gemeinderats kamen Fragen zum Durchführungszeitraum, der allerdings von der Bewilligung der Fördermittel abhängig ist. Außerdem wurde festgestellt, dass die angeschlossenen Grundstückseigentümer in den zentral zu entsorgenden Ortschaften Krailshausen und Sigisweiler zu Beiträgen veranlagt werden. In den dezentral zu entsorgenden Ortschaften Kreuzfeld und Reupoldsrot werden die tatsächlichen Kosten auf die Grundstückseigentümer umgelegt. In diesem Zusammenhang kam seitens der CDU die Bitte um frühzeitige Information der betroffenen Bürger. Weiter wurde gefragt, ob eine "Eigenbauvariante" wie in Windisch-Bockenfeld im Gespräch ist. Hierauf antwortete Bürgermeister Izsak, dass die Abwassermaßnahmen in Kreuzfeld und Reupoldsrot als private Maßnahmen laufen. Dort wo die Stadt wegen der Größe der Ortschaften verpflichtet ist, Abwassermaßnahmen durchzuführen, wird dies auch getan. Besteht die Verpflichtung nicht, entscheiden sich die Eigentümer jedoch für eine gemeinsame Lösung, laufen die Maßnahmen als private Maßnahmen. Die Auftragsvergabe zur Planung der Abwasserbeseitigung in Krailshausen, Kreuzfeld, Reupoldsrot und Sigisweiler wurde einstimmig an das Ingenieurbüro Bäuerle & Partner, Ellwangen, vergeben.