Sitzungsberichte

17. 1. 2018

Mehrzweckhallenneu- bzw. -anbau in Schrozberg

BM Izsak gab eine kurze Erläuterung über die Hallenbesichtigungsfahrt, die mit interessierten Gemeinderäten und Vertretern der Schule und der Vereine am 21. April stattgefunden hat.
Über die Besichtigung wurde bereits im letzten "Unter Uns" berichtet. Das "Preis-Leistungs-Verhältnis" wurde bei der Halle in Mulfingen am Besten bewertet.

Bisher ging die Tendenz der Überlegungen eher zum Anbau an die bestehende Halle. Doch nachdem man sich den Platz vor Ort angeschaut und abgemessen hat, zeigte sich bald, dass vom Parkplatz nicht mehr viel übrig bleibt. Man ist daher zu dem Entschluss
gekommen, den Architekten bei der Frage, ob es ein An- oder Neubau wird, Freiraum zu lassen.
Die gemachten Vorgaben für die Architekten orientierten sich an dem früheren Raumprogramm. Geplant werden soll vorerst eine Halle mit den Maßen 27 m x 45 m. Diese Mehrbreite von 5 Metern würde rund 800.000 DM mehr kosten. Ob es dann tatsächlich bei diesem Ausmaß bleibt, soll vorerst noch offen gelassen werden. Die endgültige Entscheidung wird dann anhand der vorgelegten Planungen und der Kosten getroffen.

Die Mindestgröße des Sportgeräteraum mit 5 x 20 Meter solle auch bei der neuen Halle beibehalten werden. Der Magazinraum ist mit 40 qm angegeben. Bei der Variante Anbau wird auf diesen Raum verzichtet, da die Stühle in der alten Halle untergebracht bleiben.

Die Umkleideräume sollten bei 20 qm Größe bleiben. Bei einem Anbau würden insgesamt 7 / 8 Umkleideräume ausreichen.
Bei einem Neubau wird ein Eingangsraum und eine Garderobe benötigt, wobei sie bei einem Anbau in der alten Halle integriert sind.

Die Tribüne ist mit drei Reihen quer über die Halle mit einem dahinterliegenden Gang von ca. 4 Meter Breite, an dem man sich auch hinstellen kann, vorgesehen.

Beim Heiz- und Technikraum wird die Vorgabe gemacht, dass eine gemeinsame Beheizung von neuer und alter Halle, sowie der Schule jederzeit möglich sein muss und die Dimensionierung so festgelegt wird, dass eine Hackschnitzelheizung untergebracht werden kann.
Bei der Festlegung der Architekten einigte man sich auf drei Architekturbüros. Die Architekten werden zu gegebener Zeit ihre Planungen in einer öffentlichen Sitzung des Gemeinderats vorstellen.