Sitzungsberichte

21. 1. 2018

Kindergartenbedarfsplanung bringt nichts Neues

Jedes Jahr beschäftigt sich der Gemeinderat zumindest einmal mit der Entwicklung der Kinderzahl, um eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung anbieten zu können. Die von der Verwaltung vorgestellte Planung bringt nichts Neues, ebenso wenig das eine Woche zuvor geführte Gespräch mit den Fraktionsvertretern, den kirchlichen Kindergartenträgern, den Kindergartenleitungen und den Elternvertretern.

Gänzlich unproblematisch ist die Entwicklung in den Teilorten, die Gruppen in den beiden Kindergärten in Bartenstein-Ettenhausen und Leuzendorf bleiben so wie bisher bestehen.

Für das Einzugsgebiet Schrozberg kann man ebenfalls fast auf das Vorjahr verweisen, die Kinderzahl zeigt sich so, wie bei der letztjährigen Planung bereits prognostiziert. Immer wieder werden Kinder auch unter 3 für den Kindergarten angemeldet. Diese Kinder „belegen“ 2 Plätze und können bei der Planungsvorschau nur schwer berücksichtigt werden – das zeigt sich erst im Laufe des Kindergartenjahres, welche Kinder angemeldet werden.
Das Angebot insgesamt sieht so aus, dass im katholischen Kindergarten eine Gruppe, im Städtischen wie auch evangelischen Kindergarten zwei Gruppen angeboten werden. Nach den Sommerferien wird auf jeden Fall im Städtischen Kindergarten das Gruppenangebot wieder so reduziert, dass eine der Gruppen zur Kleingruppe „abgespeckt“ wird. Der Gemeinderat hat die Stadtverwaltung ermächtigt, diese Gruppe wieder aufzustocken, so bald entsprechende Anmeldungen vorliegen.

Die Betreuung von Kindern unter drei Jahren ist ebenfalls ein Thema, das in diesem Zusammenhang steht. Auch hier nichts Neues: eine Umfrage unter allen in Frage kommenden Eltern brachte nur sehr wenige Rückmeldungen, die Betreuung in einer Kinderkrippe ist deshalb nicht machbar. Auf jeden Fall soll aber die Stadtverwaltung diese Umfrage auch im nächsten Jahr wieder durchführen.