Sitzungsberichte

17. 1. 2018

Wasserversorgung macht 2008 Verlust

Auch der Jahresabschluss für die Wasserversorgung 2008 war Thema im Gemeinderat. Bei einem Verlust von 46.976,20 € sprach Kämmerin Carmen Kloß von einer Punktlandung, der Verlust war nämlich so geplant. Bei der Wasserversorgung stehen noch Gewinne aus Vorjahren in den Büchern, die nach einer gewissen Zeit versteuert werden müssen – es sein denn, sie werden durch Verluste folgender Jahre aufgezehrt. Deshalb wurde für 2008 bewusst ein Verlust kalkuliert.

Insgesamt wurde weniger Wasser verbraucht – eine Tendenz, die schon die letzten Jahre zu beobachten war. Insgesamt 24.120 cbm weniger flossen durch die Wasserhähnen der Verbraucher, ein Trend der landes- und bundesweit deutlich stärker bemerkbar wird. In ländlichen Gebieten mit landwirtschaftlicher Tierhaltung ist der Rückgang nicht ganz so stark wie in städtischen Gebieten. Doch weit gefehlt, wer jetzt denkt, dass der Wasserbezug dann günstiger werden müsste, denn der Großteil der Kosten ist verbrauchsunabhängig. Eher umgekehrt ergibt sich der Effekt, dass wenn jeder Wasser spart, der Bezugspreis pro cbm teurer werden muss.

Auch nach der Verlustabrechnung für das Jahr 2008 bleibt noch ein „Guthaben“ aus Gewinnen der Vorjahre mit 85.260 € in den Büchern stehen.

Einstimmig fiel auch hierzu der Beschluss des Gemeinderates.