Sitzungsberichte

23. 1. 2018

Flächennutzungsplan geht in die nächste Runde

Das Verfahren zur Aktualisierung des Flächennutzungsplanes ist ein sehr zeitaufwändiges und langwieriges Unterfangen. Schon im Jahr 2001 hat sich der Gemeinderat erstmals damit befasst. Zum letzten Mal hat der Gemeinderat im Januar 2007 den Beschluss zur öffentlichen Auslegung des Planwerkes gefasst, in der Sitzung zuvor, also im Dezember 2006 fand dazu eine ausführliche Vorstellung durch das planende Büro PES statt.

In der Zwischenzeit erfolgten nun die öffentliche Auslegung des Planentwurfes sowie die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange. Bei der planerischen Betrachtung des gesamten Gemeindegebietes sind das aber nicht ganz wenig. In der jüngsten Sitzung hat sich der Gemeinderat nun ausführlich mit diesen Stellungnahmen beschäftigt. Insgesamt 26 Stellen haben sich zurückgemeldet. Es waren natürlich auch unproblematische Anmerkungen dabei, aber auch sehr ausführliche Feststellungen.

In der jüngsten Sitzung setzte sich der Gemeinderat damit auseinander. Bürgermeister Klemens Izsak erläuterte zusammenfassend den bisherigen Planungsstand sowie die wichtigsten Daten zum Planverfahren. Im übrigen haben die Gemeinderäte ausführliche Unterlagen erhalten, in denen die beteiligten Stellen bzw. die Stellungnahmen zusammengefasst wurden. Mit dabei war der Vorschlag des Regionalverbandes zur Berücksichtigung einer Trasse für den Straßenbau bei Umbau des schienengleichen Bahnüberganges in der Bahnhofstraße, was der Gemeinderat dann auch so übernommen hat. Mit der Stellungnahme des Landratsamtes Schwäbisch Hall beschäftigte sich das Gremium ebenfalls ausführlich. Sämtliche Stellen, die dort tangiert sind, äußerten sich zum Planverfahren und gaben verschiedene Stellungnahmen ab. So wird beispielsweise gefordert, dass bei der Bebauung eines Grundstückes in Ettenhausen die dort befindlichen Steinriegel nicht verändert werden dürfen – die dadurch angeregte Rückfrage aus der Ratsrunde nach der Baumöglichkeit wurde vom Bürgermeister aber bestätigt.

Nach sorgfältiger Prüfung und Abwägung durch den Gemeinderat wurde über die eingegangenen Bedenken und Anregungen entschieden.

Das Flächennutzungsplanverfahren geht nun in die letzte Runde. Die vom Regionalverband angeregte Trasse für die Umgehungstrasse wird noch eingearbeitet, dann kann die öffentliche Bekanntmachung erfolgen und das Planverfahren nach 8 Jahren abgeschlossen werden.