Sitzungsberichte

23. 1. 2018
DSL für alle
DSL für alle

DSL für alle

Der Anschluss an das schnelle Internet ist für viele Bereiche heute selbstverständlich, insbesondere in den Ballungsräumen kämpfen gleich mehrere Anbieter um Kunden. Nicht so im ländlichen Raum, denn hier gibt es noch viele unter- bzw. unversorgte Gebiete. Auch Schrozberg hat insbesondere im östlichen Stadtgebiet Ortschaften, in denen DSL teilweise oder auch gar nicht möglich ist. Dies ist frustrierend für die dort ansässigen Bürger und Unternehmen.

Deshalb steht die Stadtverwaltung in engen Verhandlungen mit der Telekom. Ziel ist der Anschluss an die Glasfaserkabel, deren Trassen zumindest in erreichbarer Entfernung liegen. Im Vorgriff hat die Stadtverwaltung bei laufenden Abwassermaßnahmen – so geschehen in Kleinbärenweiler – entsprechende Leerrohre mit der Abwasserleitung eingepflügen lassen. Auf diese Weise wäre auch der Anschluss der übrigen Bereiche (Schmalfelden, Speckheim, Großbärenweiler, Wolfskreut, Gemmhagen und Standorf) denkbar. Klar ist, dass seitens der Telekom keinesfalls die gesamten Kosten übernommen werden. Ob nun die Anschlussnehmer sich mit einmaligen Beträgen beteiligen oder ob Mittel aus dem Förderprogramm zur Breitbandverkabelung beantragt werden, kann dann geklärt werden, wenn die Kosten feststehen. Allerdings ist das Verfahren des Landesprogrammes mit etlichen Hürden verbunden, was z.B. damit anfängt, dass ein 3-fach Leerrohr, das relativ teuer ist, verlegt werden muss.

Die Gemeinderäte nahmen diese Kunde positiv auf, ja bedankten sich sogar bei der Stadtverwaltung für die Bemühungen. Die Hoffnung auf einen Internetzugang mit auf jeden Fall 3000 kbit/s darf damit auf jeden Fall etwas näher gerückt sein.