Sitzungsberichte

17. 1. 2018

Stadt „tauscht“ mit Land Straßen

Im Zuge der Ortssanierung sollen die Ortsdurchfahrten „rückgebaut“ werden, damit die Situation für die Fußgänger besser werden kann. Der Verkehr in der Ortsdurchfahrt wird dadurch sicherlich verdrängt werden. Doch gar kein Problem, mit den Verbindungsspangen vom Kreisverkehr in der Speckheimer Straße bis zum Kreisverkehr in der Blaufeldener Str. und weiter bis zum Bahnübergang in der Bahnhofstraße gibt es ausreichende dimensionierte Ortsumfahrungen. Dazu ist es notwendig, die bisherigen Ortsdurchfahrten, die als Landesstraßen klassifiziert sind, zu Ortsstraßen in der Unterhaltungslast der Stadt abzustufen und umgekehrt die Verbindungsspangen aufzustufen. Mit dem Land wurden bereits entsprechende Verhandlungen geführt, wobei insbesondere die gegenseitigen Kostenausgleiche eine Rolle spielen. Doch Bürgermeister Klemens Izsak zeigt sich zuversichtlich, dass sich auch von der finanziellen Seite ein machbarer Konsens finden lässt. Ein kleines Handicap gibt es noch: die Brunnenstraße – jetzt noch Kreisstraße und künftig Landesstraße - ist derzeit nicht durchgängig breit genug, für Landesstraßen liegt die Mindestbreite bei 6 Metern. Bei den Verhandlungen konnte die Stadtverwaltung erreichen, dass der „Straßentausch“ zunächst vorgenommen wird. Die künftige Verkehrsbelastung soll zeigen, ob eine Verbreiterung notwendig ist.

Eine Frage aus der Ratsrunde zielte in Richtung Vorfahrtsregelung. Es ist davon auszugehen, dass sich die Regelungen an den bisherigen Kreuzungspunkt Brunnenstraße/Krailshausener Straße und Brunnenstraße/Oberstettener Straße ändern wird. Näheres wird aber erst im Zusammenhang mit einer Verkehrsschau zusammen mit der Polizei und dem Straßenbauamt geklärt werden können.

Der Gemeinderat segnete die bisherigen Verhandlungen mit dem Land ab. Die Änderungen sollen zum Jahreswechsel 2010/2011 greifen.