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Keine Änderungen im Kindergartenangebot

Kindergartenbedarfsplanung 2010/2011 steht fest

Die Kinderzahlen für das Kindergartenjahr 2010/2011 liegen der Stadtverwaltung bereits seit Anfang des Jahres so vor, wie nun auch dem Gemeinderat die Aufstellung vorgelegt wurde. Aufgrund der Tatsache, dass es keine Änderungen des bisherigen Kindergartenangebotes geben soll, war keine Eile geboten und rechtzeitig vor dem Sommer befasste sich der Gemeinderat mit der Entwicklung.

Dabei zeigt sich, dass der Kindergartenbetrieb für die Einzugsbereiche Bartenstein gänzlich unproblematisch ist, die Kinderzahlen bleiben so, dass mit einer Gruppe der Bedarf auch in Zukunft ohne Problem gedeckt werden kann. Gleiches gilt für den Einzugsbereich Leuzendorf, wobei hier die Kinder, die aus den Rothenburger Teilorten in den Kindergarten kommen, nach wie vor ohne Problem aufgenommen werden können.

Etwas schwieriger ist die Betrachtung in Schrozberg, da sich die Anmeldungen auf die beiden kirchlichen und den kommunalen Kindergarten etwas ungleich ergeben. Die Anmeldezahlen stehen aber schon ziemlich fest – das ist der Vorteil, wenn erst zum Ende des Kindergartenjahres die Planung festgelegt wird. Demnach kann das Angebot beibehalten werden. Alle Kindergärten werden zum Ende des Betrachtungszeitraumes wieder ziemlich ausgelastet sein. Das liegt dann aber nicht nur an den Kinderzahlen, sondern mit an der Tatsache, dass seit einigen Jahren auch Kinder unter 3 in die Kindergärten aufgenommen werden, die aufgrund des Betreuungsmehraufwandes „doppelt gezählt“ werden.

Im nächsten Kindergartenjahr bleibt alles beim alten, es wird auch keine Gruppe als Kleingruppe reduziert, dies war in den letzten beiden Jahren im kommunalen Kindergarten im Blick auf die Gruppengröße nach den Sommerferien sinnvoll gewesen. Diesmal liegen verteilen sich die Anmeldungen etwas anders und sprechen für den „Normalbetrieb“ im Städtischen Kindergarten gleich nach den Ferien.

Nach wie vor wenig Bedarf besteht für die Betreuung von unter 2-jährigen in einer Einrichtung. Schon zum dritten Mal in Folge hat die Stadtverwaltung alle betroffenen Eltern angeschrieben. Es gab nur einzelne Rückmeldungen, zumeist dann von Eltern, die ihre Kinder erst im Alter von 2 in eine Einrichtung geben wollen – und das wird vom derzeitigen Angebot schon abgedeckt. Auf jeden Fall soll aber die Stadtverwaltung auch im nächsten Jahr wieder die Elternumfrage vornehmen, so der Beschluss des Gemeinderats.

So unspektakulär wie die Änderungen in Kindergartensektor, so unproblematisch war auch der Beschluss in der Ratsrunde. Bereits Mitte Juni trafen sich die Stadtverwaltung und Ratsvertreter mit den Trägervertretern und den Leitungen aller Einrichtungen. Aus dieser Runde gab es keine abweichenden Vorschläge für die Beschlussfassung im Gemeinderat, deshalb auch die schnelle Beschlussfassung.