Sitzungsberichte

22. 4. 2018

Kurz berichtet

• Krumme und schiefe Böden sind in einem alten Gebäude nichts besonderes, deshalb ist das auch im Schrozberger Rathaus normal. Üblicherweise werden solche Unebenheiten bereinigt, wenn Räume für heutige Nutzungen hergerichtet werden. Das wurde bei einem Teil der Büros im Rathaus versäumt. Im Blick auf die Gesundheit der Mitarbeiter soll das nun auf das dringende Anraten des beratenden arbeitsmedizinischen Dienstes nachgeholt werden. Der Gemeinderat fasste den Beschluss einstimmig. Zugleich soll in diesem Zusammenhang die Datenverkabelung im Rathaus, die planmäßig im Haushaltsplan steht, angegangen werden. Die Kabelführung kann dann im Boden untergebracht werden, bisher sind die Kabel an der Decke im Flur.
• Die Fa. Acument braucht eine Lagerhalle für ihr Rohmaterial – bisher wird das bei einem externen Anbieter eingelagert. Der Gemeinderat wurde über dieses Bauvorhaben, das im Einklang mit dem Bebauungsplan ist, informiert.
• In einem weiteren Bauvorhaben ging es um ein Garagengebäude für LKW´s in der Bahnhofstraße. Der Gemeinderat beauftragte die Stadtverwaltung, mit den Bauwilligen nochmals zu verhandeln, inwieweit die Zufahrt zu dieser Garage glücklicher gelöst werden könnte – ein Beschluss war nicht zu fassen, es handelte sich zunächst nur um eine Anfrage.
• Bereits seit einigen Jahren bietet die Stadt für Privatpersonen im Bereich der Gartenanlage am Ortsausgang Richtung Blaufelden Holzlagermöglichkeiten an, die allerdings nicht überdacht sind. Nachdem nun immer mehr Bauten in relativ einfacher Weise für die Nutzung von Photovoltaik von den Betreibern solcher Anlagen auch auf fremden Grundstücken errichtet und finanziert werden, könnte sich Bürgermeister Klemens Izsak vorstellen, das auch für diesen Zweck zu nutzen. Der Gemeinderat zeigte sich einverstanden, den bisherigen Lagerplatz des Bauhofes entlang der Straße Richtung Kälberbach den Betreibern von Photovoltaikanlagen anzubieten. Hierzu ist ein Bebauungsplan notwendig.
• Bürgermeister Klemens Izsak informierte den Gemeinderat über die Bewilligung der Förderanträge zur Abwasserbeseitigung in Bossendorf und Standorf, wo noch vor dem Sommer die Arbeiten beginnen sollen. Der Zuschuss wurde wie beantragt zugesagt und beträgt 61 % bei insgesamt 1.025.000 € Investitionsvolumen. Nicht berücksichtigt für das Jahr 2010 wurde der Antrag der Stadt zur Fortführung des bereits ausgebauten Straßenstückes im Industriegebiet Herdwiesen Richtung Könbronn.
• Das vom Gemeinderat beschlossene Programm zur Unterstützung von Familien bei der Verwirklichung des Wunsches zu den eigenen vier Wänden trägt Früchte. Insgesamt 15.000 € konnten bisher ausbezahlt werden, 13 Familien haben profitiert und Zuschüsse von 550 € bis 1.300 € erhalten.