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Molkerei will erweitern

Die Schrozberger Molkerei platzt aus allen Nähten und muss erweitern. Doch diesmal ist ein größerer Eingriff in die derzeit vorhandene Erschließung notwendig, denn die bisherige Zufahrt zum Molkereigelände muss verlegt werden. Dazu ist ein Änderungsverfahren zum derzeitigen Bebauungsplan notwendig. Dieser Grundsatzbeschluss wurde vom Gemeinderat schon in der Märzsitzung gefällt.

In der neuerlichen Sitzung ging es um die genaue Ausführung der Planung und auch um die notwendigen Bauarbeiten. Die Zufahrt soll künftig von Süden her auf das Gelände der Molkerei führen, damit können aber auch weitere Flächen erreicht werden, die für künftige Gewerbeansiedlungen ebenfalls angeboten werden können. Die Gemeindeverbindungsstraße, die nach Kälberbach führt, wird bis zur neuen Zufahrt in das Industriegebiet verbreitert. Dazu sind Kanal und Wasserleitung notwendig, die den eigentlichen Kostenaufwand verursachen.

Der Beschluss über das Bebauungsplanverfahren war unproblematisch, da dies noch nicht unmittelbar zu Investitionen führt. Aber auch der Beschluss über die Baumaßnahmen selbst fiel nahezu einstimmig, wenngleich die Finanzierbarkeit noch nicht endgültig geklärt ist. Denn die Kosten sind nicht unerheblich. Die Verwaltung rechnet mit fast 400.000 €, die aufgebracht werden müssen.

Für eine positive Weiterentwicklung der Molkerei ist diese Baumaßnahme aber unbedingt notwendig – und über die Erschließungsbeiträge sowie über Grundstücksveräußerungen wird zumindest ein Teil der Investitionen wieder in die Stadtkasse zurückkommen.