Sitzungsberichte

22. 4. 2018

Ältestenrat für ein weiteres Jahr

Bei den Haushaltsplanberatungen 2015 wurde von der Wahlgemeinschaft für Jedermann angeregt, einen Ältestenrat zu bilden. Der Kompromiss damals noch mit Bürgermeister Klemens Izsak erbrachte, dass dieser vor der Einberufung einer Gemeinderatsratssitzung von jeder Fraktion einen Vertreter einlädt und die anstehenden Themen anspricht. Allerdings fanden diese Treffen eher sporadisch – seit dem letzten halben Jahr gar nicht mehr statt. Zudem sollte das auch nur versuchsweise – damals festgelegt für ein Jahr – probiert werden.

Wie schon damals bei der Diskussion gab es auch jetzt zwei sehr konträre Auffassungen – nämlich das Lager derer, die sich dadurch Verbesserungen im gegenseitigen Austausch und der Kommunikation erhofft und anderen Ratsmitgliedern, die keine Diskussionen in kleinen Ausschussrunden haben möchten, sondern an der Aussprache im Plenum festhalten, an der alle Räte beteiligt wären.

Dass Schrozberg mit seinen Weilern gegenüber den Teilorten den Nachteil hat, weil es kein vergleichbares Gremium zum Ortschaftsrat gibt, wurde bei diesem Punkt ebenfalls reklamiert. Allerdings könnte das allenfalls bei der nächsten Kommunalwahl geändert werden. Der Sachverhalt war dann aber eher Randthema der Diskussion.

Nach vielen Wortmeldungen wurde der salomonische Vorschlag von Bürgermeisterin Jacqueline Förderer mehrheitlich angenommen: für ein weiteres Jahr wird der Ältestenrat in der bisherigen „Versuchsphase“ fortbestehen und im Vorfeld zu Gemeinderatssitzungen einberufen.