Sitzungsberichte

22. 1. 2018

Schule braucht mehr Personal

Die Ganztagesschule in Schrozberg ist ein Erfolgsmodell – Rektor Urban Brändle braucht dazu aber mehr Personal. Derzeit werden 122 Schüler in unterschiedlichen Arbeitsgemeinschaftsangeboten betreut – allerdings sind das nur die, die als Ganztagesschüler angemeldet sind. Tatsächlich können sich auch alle anderen Schüler beteiligen. Insgesamt acht zusätzliche Lehrerstunden pro Woche reichen da bei weitem nicht aus und auch die vom Land vergüteten Pädagogischen Assistentinnen, die an der Schule aktiv sind, können das nicht abdecken. Deshalb gibt es viele ehrenamtliche Initiativen, die über das Jugendbegleitermodell finanziell etwas schmackhaft gemacht werden können. So können derzeit 30 AG´s angeboten werden – doch auch damit ist eine adäquate Betreuung noch nicht gegeben. Deshalb der Wunsch des Rektors nach mehr Personal, das aber von der Stadt Schrozberg finanziert werden müsste. Der Bedarf liegt bei 14 Wochenstunden, die beispielsweise von einer Erzieherin oder anderen geeigneten Person abgedeckt werden könnten.

Im Gemeinderat gab es keinen Zweifel über die gute Arbeit, die an der Schule geleistet wird. Die Rückfragen aus der Ratsrunde waren meist nur Nachfragen zu Details, die noch nicht angesprochen waren. So stand am Schluss der Fragerunde ein einstimmiger Beschluss für die Einstellung einer entsprechenden Betreuungskraft für die Schule.

Rektor Urban Brändle gab im Anschluss noch ein paar weitere Informationen preis. Demnach nimmt die Zahl der Werkrealschulen immer mehr ab. In Schrozberg hat man sich ja für den Erhalt dieser Schulart ausgesprochen und es zeigt sich zwischenzeitlich, dass es immer noch ausreichend Werkrealschüler gibt. Insoweit bleibt neben der Realschule auch die Werkrealschule stabil – die Zweizügigkeit wird so erfüllt und damit besteht keine Gefahr für den Schulstandort Schrozberg.
Diese Information hörten die Stadträte natürlich sehr gern.