Sitzungsberichte

26. 4. 2018

Jahresrechnung 2015 - ein sehr gutes Ergebnis

Der Schrozberger Gemeinderat hat die Jahresrechnung 2015 beschlossen. Aufgrund der mehr als positiven Zahlen ist das aber auch nicht weiter verwunderlich. Stadtkämmerin Carmen Kloß berichtete von deutlich besseren Einnahmen bei Steuern und Zuweisungen, schon allein etwas mehr als 300.000€ sind bei der Gewerbesteuer mehr zusammengekommen, als noch bei der Planung veranschlagt. Die Ausgabenseite des Verwaltungshaushaltes erbrachte dazu noch Einsparungen – so sind beispielsweise die Kosten für Winterdienst und Heizenergie durch den milden Winter deutlich geringer angefallen.

Alles in allem erbringt das bessere Ergebnis eine Zuführung vom Verwaltungs- an den Vermögenshalt in Höhe von 2.063.880 € - geplant waren noch 1.380.000 €, damit eine Verbesserung der Finanzlage um 683.880 €. Auch im Vermögenshaushalt zeigt sich die positive Entwicklung. Mehreinnahmen bei Grundstücksveräußerungen und geringere Baukosten beispielweise bei der Unterfangung des Schlosses (rd. 240.000 € weniger) oder der Umgestaltung des bisherigen Skaterplatzes in einen Bolzplatz (rd. 13.000 € weniger). Andererseits fielen aber auch Mehrausgaben wie beispielsweise der Erwerb von Grundstücken im Baugebiet „Brühl“ bzw. in der Albrecht-Dürer-Straße mit rd. 220.000 € oder bei der Erschließung des Baugebietes „Vorstadt“ mit rd. 45.000 € an.

Die wohl positivste Nachricht war, dass 2015 keine Kredite aufgenommen werden mussten. Geplant war noch eine Kreditaufnahme mit 504.000 €. Auch von den übertragenen Kreditermächtigungen des Vorjahres machte die Stadt keinen Gebrauch. So konnte der Schuldenstand der Stadt Schrozberg auf einen Stand von 4.099.242.98 € reduziert werden - das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 727 €/Einwohner,– Stadtkämmerin Carmen Kloß betonte ausdrücklich, dass dies der niedrigste Schuldenstand der letzten 20 Jahren ist.

Insofern verwundert es nicht, dass die Gemeinderäte diskussions- und kommentarlos über das Jahresergebnis für das Haushaltsjahr 2015 Beschluss fassen konnten – und das einstimmig.