Sitzungsberichte

22. 4. 2018

Kindergartenangebot bleibt wie bisher

Nicht neues gibt es beim Kindergartenangebot für das Kindergartenjahr 2016/2017. Bei der gesetzlich vorgeschriebenen Bedarfsplanung hat die Stadtverwaltung Angebot und Nachfrage gegenübergestellt. Bedingt dadurch, dass die Diskussion in diesem Jahr terminlich erst sehr spät angesetzt werden konnte, liegen die Anmeldungen für das kommende Kindergartenjahr aber schon ziemlich verlässlich vor, so dass die Grundlagen für die Planung als sehr sicher zu sehen sind

Im Einzugsbereich des Kindergarten Bartenstein-Ettenhausen bleibt es beim bisherigen eingruppigen Kindergartenbetrieb. Die Nachfrage nach den dortigen Plätzen bleibt vergleichbar wie bisher.

Im Einzugsbereich des Kindergartens Leuzendorf bleibt es noch bei dem etwas untypischen Phänomen: gehen andernorts die Kinderzahlen zurück, haben die Geburtszahlen in Leuzendorf und den dazugehörigen Weilern zugenommen. Zudem wollten die Eltern ihre Kinder auch schon etwas früher in den Kindergarten bringen. Deshalb wurde bereits vor 2 Jahren eine weitere Gruppe eingerichtet, in der auch Kinder unter 3 Jahren aufgenommen wurden. Die Geburtszahlen sind aber auch in Leuzendorf nach der aktuellen Entwicklung wieder rückläufig. Schon im letzten Jahr wurde aus der zusätzlichen Gruppe eine „Kleingruppe“, das heißt personell nur noch von einer Fachkraft betreut. Für das kommende Kindergartenjahr besteht noch Bedarf für dieses Angebot. Wie es dann weitergeht, bleibt abzuwarten – eines ist jedenfalls aus heutiger Sicht klar: die diesjährigen Geburtszahlen brechen so stark ein, dass in 3 Jahren das Angebot deutlich angepasst werden muss.

Für den Einzugsbereich Schrozberg bleibt ebenfalls alles beim Alten: der katholische Kindergarten wird seine Gruppe bis zum Kindergartenjahresende wieder voll belegt haben. Die zwei Gruppen im evangelischen Kindergarten sind ebenfalls wieder gut nachgefragt, wobei nach den Anmeldezahlen bis zum Kindergartenjahresende noch „Reserveplätze“ vorhanden sein werden. Im Städtischen Kindergarten bleibt es ebenfalls beim bisherigen Angebot. Dazu merkte die Stadtverwaltung an, dass auf Anregung des Kindergartens die Kinder unter 3 Jahren nicht separat in der Krippengruppe betreut werden, sondern altersgemischt in den beiden anderen Gruppen. Derzeit gibt es de facto also keine Krippengruppe. Nach den vorliegenden Anmeldungen wird sich das auch für das kommende Kindergartenjahr so fortsetzen. Sollten allerdings noch Kinder angemeldet werden, die dann altersgerecht separat betreut werden sollten, kann die Krippe jederzeit „wieder aktiviert werden“. Diese Entwicklung ist etwas verwunderlich, da erst im letzten Jahr die Beiträge für die Krippengruppe deutlich gesenkt wurden. Daher wird die Stadtverwaltung die Entwicklung genau beobachten und entsprechend reagieren.

Schon bei der Vorbesprechung zu diesem Thema in der Vorwoche zur Gemeinderatssitzung, bei der auch die Vertreter der kirchlichen Kindergartenträger, Elternvertreter und die Kindergartenleitungen mit dabei waren, kam der Hinweis auf, dass die Firma HAKRO einen Betriebskindergarten einrichten will. In der Sitzung wies die Stadtverwaltung auf diese Fragestellung hin und kündigte an, dies genauer abzuklären.

Nachdem für das kommende Kindergartenjahr keine Änderungen kommen werden, war die Beschlussfassung sicher nur noch reine Formsache – einstimmig für alle Beschlussanträge.