Sitzungsberichte

22. 4. 2018

Planung zur Bauhoferweiterung geht weiter

Bereits in einer früheren Sitzung wurde festgelegt, dass der Bauhof Schrozberg um eine Halle sowie einen Anbau am bestehenden Hauptgebäude erweitert werden soll. Grund dafür ist, dass die bestehenden Gebäude nicht ausreichend Platz bieten und noch viele „Außenlager“ zB. im Rathaus sowie im früheren Bauhofareal in der Weststraße bestehen. Zudem reicht der Platz für die Utensilien des Geschirrmobils nicht mehr aus bzw. ist hygienisch nicht ganz einwandfrei.

Aufgrund der bisherigen Planung hat die Stadtverwaltung bereits im letzten Jahr Zuschussanträge für Förderungen aus dem Ausgleichstock sowie aus dem Entwicklungsprogramm „Ländlicher Raum“ gestellt. Da die Maßnahme nach den Richtlinien des ELR nicht förderfähig ist, wurde dieser Antrag abgelehnt. Der Verteilerausschuss beim Regierungspräsidium ging bei der Entscheidung über die Ausgleichstockförderung noch von der Mitfinanzierung durch das ELR aus und sagte lediglich 90.000 € zu. Die Stadtverwaltung konnte aber noch einen Erhöhungsantrag stellen und rechnet mit einer Förderzusage in Höhe von insgesamt 200.000 €. Die Kosten für die bisherige Planung lagen bei 310.000 €.

Bei der neuerlichen Diskussion wurde dem Gemeinderat vorgeschlagen, die Planung nochmals etwas abzuändern. Dementsprechend sollte der Anbau an das bestehende Gebäude, das als Warmlager hauptsächlich für das Geschirrmobil und den dazugehörigen Utensilien dient, vergrößert werden. Der Hallenneubau demgegenüber könnte etwas kleiner dimensioniert und um ein Feld reduziert werden. Die neuerliche Kostenschätzung geht von einer Erhöhung der Kosten von 310.000 € auf 338.000 € aus.

Mit der Planungsänderung waren die Gemeinderäte schnell einig – bei der ersten Wortmeldung kam sogar die Anregung, den Hallenneubau in der größeren Variante zu bauen. Im weiteren Zusammenhang kam auch die Fragestellung auf, was mit dem früheren Bauhofareal nach der Kompletträumung passieren soll. Nach Auskunft der Stadtverwaltung sollen die Gebäude abgerissen werden – die künftige Nutzung des Geländes sollte dann aber im Zusammenhang mit der städteplanerischen Festlegung für das weitere Areal dort wieder Thema im Gemeinderat werden.

In der jetzigen Sitzung wurde die Änderung der Planung beschlossen – die Unterlagen werden nun von Bauingenieur Michael Fleck entsprechend abgeändert, so dass nach dem Sommer die Ausschreibungen erfolgen können. Der Baubeginn muss noch im Dezember 2016 erfolgen, da sonst die erste Zuschussbewilligung aus dem Ausgleichstock „verfallen“ würde.