Sitzungsberichte

17. 1. 2018

Wasserversorgung schließt 2015 mit Verlust ab

Bei einer Bilanzsumme von 2.865.753 € steht unter dem Abrechnungsstrich für das Rechnungsjahr 2015 ein Verlust von 9.067 €. Grund sind die Kostensteigerungen für die Verbrauchsumlage der Hohenloher Wasserversorgungsgruppe Gerabronn, die darauf zurückzuführen sind, dass in Rot am See mit der Schließung der Puchtenschlächterei ein Großabnehmer weggefallen ist. Die Erhöhung der Verbrauchsumlage war unumgänglich, da ein Großteil der Kosten bei der Wasserversorgung für die Unterhaltung des Leitungsnetzes und die großen Investitionen für die Anlagen anfällt. Damit ergibt sich die ganz natürliche Schlussfolgerung, dass bei weniger Wassermenge, die abgenommen wird, bei nahezu gleichbleibenden Kosten der Preis nach oben angepasst werden muss.

Demgegenüber stehen Einnahmen, die sich besser ergeben, als das in der Planung angenommen wurde. So wurden 39.000 € mehr Gebühren eingenommen, da rund 20.000 cbm mehr Wasser „verkauft“ wurden. Bei der Umlage, die die Hohenloher Wasserversorgungsgruppe nach der Einwohnerzahl erhebt, wurde zudem noch eine Erstattung für das Jahr 2014 an die Stadtkasse überwiesen.

So bleibt unter dem Strich der Verlust von etwas mehr als 9.000 €, wo doch eigentlich ein Gewinn zum Ausgleich der Verluste aus Vorfahren geplant war – es stehen jetzt insgesamt 57.745 € Verlustvorträge in den Büchern.

Da dies bereits im Jahresverlauf 2015 so abzusehen war, hat der Gemeinderat auf Vorschlag der Stadtverwaltung den Wasserzins von 2,00 € auf 2,05 € mit Wirkung ab 01.01.2016 angehoben.