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Schrozberger Jugendarbeit setzt auf Bewährtes
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Schrozberger Jugendarbeit setzt auf Bewährtes

Schrozberger Jugendarbeit setzt auf Bewährtes

Seit September 2013 leitet Manuel Kutsch die Schrozberger Jugendarbeit. In der letzten Sitzung des Schrozberger Gemeinderates konnte er von seiner Arbeit berichten.

Nach wie vor wird die Jugendbetreuung in Schrozberg gut angenommen. Egal ob bei den offenen Treffs oder den verschiedensten Aktivitäten kommen viele Jugendliche in den Güterschuppen. Doch insbesondere die Festlegung noch unter dem Vorgänger Claus Mönikheim mit Schwerpunkt Bildung war richtungsweisend – heute werden die Hausaufgabenbetreuung und Prüfungsvorbereitung mehr und mehr angenommen. Manuel Kutsch und seine Mitstreiterin Marion Degler, die neben ihrer Haupttätigkeit an der Schule ebenfalls noch im Güterschuppen mitarbeitet, können mehr und mehr feststellen, dass gerade diese pädagogische Unterstützung immer mehr von den Jugendlichen angenommen wird. Aus diesem Grund wurden auch die Öffnungszeiten etwas verändert, um diesem Anspruch gerecht zu werden.

Zudem sind aber auch die besonderen Aktivitäten, die der Jugendhausleiter durchweg in Kooperation mit seinen Kollegen in der nächsten Nachbarschaft anbietet, zumeist „ausgebucht“. Egal ob Badeausfahrt, Kletterpark, Schlittschuhlaufen, ein Besuch im Freizeitpark oder was auch immer, die Jugendlichen sind gerne mit dabei. Sehr gut wurde auch eine Ausfahrt ins Konzentrationslager nach Dachau im letzten Jahr angenommen – bei dieser Aktion war im Vorfeld überhaupt nicht klar, ob die Jugendlichen dafür Interesse entwickeln.

Insgesamt setzt Jugendhausleiter Manuel Kutsch auf Kontinuität. So findet beispielsweise der Mädchenaktionstag, die Schülerveranstaltungen zusammen mit der Schule, das Kinderkino in Zusammenarbeit mit dem Landkreis oder das Planspiel zusammen mit der Schule in regelmäßiger Abfolge statt. Seit einigen Jahren gibt es eine Sommerschule in Schrozberg – auch hier beteiligt sich Manuel Kutsch mit erlebnispädagogischen Angeboten.

Allerdings gibt es auch Veränderungen – gerade im Verhalten bei den Jugendlichen beobachtet der Jugendhausleiter zunehmend ein konsumorientiertes Verhalten bei den Jugendlichen, das von Smartphone & Co. befördert wird und eine natürliche Begeisterung nur schwer zu erreichen ist.

Personell ist derzeit Manuel Kutsch mit Unterstützung von Marion Degler für die meist um die 15 – 20 Besucher des Jugendhauses während der Öffnungszeiten da. Nach dem Weggang von BufDi Joel Viehweg wäre die Stelle für den Bundesfreiwilligendienst wieder besetzbar, - derzeit fehlt es aber an geeigneten Interessenten!

Um die Finanzierung von Aktionsprogammpunken, die nicht ganz über Teilnehmerbeiträge, sondern auch über den Etat laufen müssen oder um Konfliktpotential zwischen konkurrierenden Jugendgruppen, die im Güterschuppen aber nichts zu suchen haben, drehten sich die Fragen der Gemeinderäte an den Jugendbetreuer. Gänzlich Neuland wird die Betreuung von Flüchtlingskindern werden – bisher sind in Schrozberg noch keine Kinder/Jugendliche im Güterschuppen angekommen – doch Manuel Kutsch hat sich diesem Thema bereits angenommen und wäre vorbereitet.

Für die Stadträte ein durchweg positiver Bericht und damit Grund für Beifall.