Sitzungsberichte

24. 1. 2018

Rathaus soll Aufzug und neue Fenster bekommen

Im Rahmen der Förderung aus dem Kommunalinvestitionsförderprogramm, das von Seiten der Landesregierung für 2016 erstmals aufgelegt hat, könnte der langdiskutierte und von vielen Rathausbesuchern ersehnte Aufzug nun endlich wahr werden. Bürgermeister Klemens Izsak und Bauingenieur Michael Fleck haben dazu auch die ideale Stelle gefunden, damit man vom Erdgeschoss auch wirklich barrierefrei in den Hauptflur des Rathauses gelangt.

Für die Aufzugstechnik müsste allerdings der zum Kultursaal gehörende Küchentrakt etwas verändert werden. Zugleich sieht die Planung die Einrichtung einer Behindertentoilette direkt im Eingangsbereich sowie eine Heberampe zur Überwindung der Höhendistanz vom Eingangsbereich zum Sitzungssaal hin vor. Die Kosten beziffert der Fachmann mit etwas mehr 212.000 €, die Förderung könnte etwas mehr 111.000 € betragen, der Rest wäre aus dem städtischen Haushalt zu bestreiten.

Entsprechend dem einstimmigen Beschluss des Gemeinderates wird nun ein Förderantrag gestellt.

Im nächsten Tagesordnungspunkt ging es ebenfalls um das Rathaus – oder richtiger um das gesamte Schlossgebäude. Die 242 Fenster des Gebäudekomplexes sind in teilweise sehr marodem Zustand und fast durchweg erneuerungsbedürftig. Doch ganz so einfach ist das nicht, da der Denkmalschutz an diesem Gebäude eine maßgebliche Rolle spielt. Die Verwaltung hat die Kosten mit 350.000 € ermittelt. Über eine separate Ausgleichstockförderung besteht die Möglichkeit einer Förderung, ein Antrag auf 210.000 € wurde bereits gestellt – wobei den Gemeinderäten wichtig war, dass die übliche Ausgleichstockförderung, für die Schrozberg in aller Regel auch jedes Jahr einen Antrag stellen muss, davon nicht betroffen sein darf. Die Verwaltung wird nach dem positiven Votum des Gemeinderates nun die Förderung beantragen.