BEKANNTMACHUNGEN

20. 11. 2017

Wer schon einmal in einen Hundehaufen getreten ist, der weiß, wie unangenehm das ist: stinkig, eklig, ungesund. Wer einen Hund hält, der muss auch seine „Hinterlassenschaften“ vom Gehweg, aus Grünstreifen und landwirtschaftlich genutzten Flächen entfernen. Dann steht dem Fri eden zwischen Hundehaltern und den Anderen nichts im Wege. 

Nach §11 der PolVO sind Hunde im Innenbereich und auf öffentlichen Straßen und Gehwegen an der Leine zu führen. Ansonsten dürfen Hunde ohne Begleitung einer Person, die durch Zuruf auf das Tier einwirken kann, nicht frei umherlaufen.

Nach §12 der PolVO hat der Halter und Führer eines Hundes dafür zu sorgen, dass dieser seine Notdurft nicht auf Gehwegen, in Grün- und Erholungsanlagen oder in fremden Vorgärten verrichtet. Dennoch dort abgelegter Hundekot ist unverzüglich zu beseitigen, denn überlicherweise sieht Hundekot anders aus, als auf unserem Bild!!!! 

Doch es sind bei weitem nicht alle Hundehalter, sondern meist nur wenige, wegen denen wieder einmal auf die Pflichten der Hundehalter hingewiesen wird. Deshalb sollen sich insbesondere die schwarzen Schafe unter den Hundehaltern von diesem Appell angesprochen fühlen.

Eine „Verunreinigung“ durch Hundekot stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die im Anzeigefall zur Festsetzung eines Bußgeldes führt. Deshalb sollten nach Meinung aller ordentlichen Hundehalter die wenigen „Schlamper“ unter den Hundeliebhabern durchaus empfindlich bestraft werden – so würden die Richtigen zur Rechenschaft gezogen werden und nicht allgemein die Hundehalter unter „Generalverdacht“ gestellt.

Hinweis:

Die Erstausstattung an Hundekotbeuteln wird allen Hundehaltern kostenlos bei der Anmeldung des Hundes überlassen - bei der Stadtkasse kann die "Folgeausstattung" dann auch käuflich erworben werden. Zudem wurden im Sommer diesen Jahres mehrere Abfallbehälter im Stadtgebiet aufgestellt, an denen Hundekotbeutel erhältlich sind.