BEKANNTMACHUNGEN

23. 7. 2017

 

Bäume, Sträucher und Hecken entlang von Straßen verschönern das Landschafts- und Ortsbild.

Sie können aber auch die Sicherheit und Leichtigkeit des Straßen- und Fußgängerverkehrs beeinträchtigen, wenn sie nicht regelmäßig ausgeästet und auf das erforderliche Maß zurüc kgeschnitten werden. 

Derzeit häufen sich Beschwerden insbesondere von Fußgängern über nur noch teilweise benutzbare Gehwege - daher besteht Veranlassung, auf die Bestimmungen über das Auslichten von Bäumen, Sträucher- und Heckenpflanzungen entlang von Straßen und Gehwegen hinzuweisen.

Danach sind die Eigentümer von Bäumen, Sträuchern und Hecken an öffentlichen Straßen verpflichtet, diese Anpflanzungen so zurückzuschneiden, dass folgende Lichträume frei bleiben:

 

 

 

4,50 m über der gesamten Fahrbahn und über den Straßenbanketten. 

 

2,50 m über Rad- und Gehwegen.

 

 

 

Die seitliche Begrenzung des Lichtraumprofils beträgt nach beiden Seiten jeweils vom äußeren, befestigten Fahrbahnrand gemessen - mindest. 1,25 m und bei vorhandenem Rad- bzw.  Gehweg zusätzlich vom befestigten Rad- bzw.  Gehwegrand gemessen, mindest. 0,25 m. 

 

Mit Rücksicht auf die Belaubung der Bäume und Sträucher und dergleichen im Sommer und den größeren Durchhang der Äste und Zweige erscheint es zweckmäßig die Maße des vorgeschriebenen Lichtraumprofils um jeweils 0,50 m zu erweitern. Gleichzeitig sind Bäume auf ihren Zustand insbesondere auf Standsicherheit usw. zu untersuchen und dürre Bäume bzw. dürres Geäst ganz zu entfernen.

An Straßeneinmündungen und -Kreuzungen, sowie im Innenkurvenbereich müssen Hecken - Sträucher und andere Anpflanzungen, sowie Einfriedigungen stets so nieder gehalten werden, dass ausreichende Sicht für die Kraftfahrer gewährleistet ist.  Diese Anpflanzungen und Einfriedigungen dürfen, gemessen über der Fahrbahnoberkante 0,80 m nicht übersteigen. 

 

Bei Unfällen oder Beschädigungen an Fahrzeugen kann der Besitzer von Bäumen, und sonstigen Anpflanzungen, die nicht auf das notwendige Maß zurückgeschnitten sind ersatzpflichtig gemacht werden, wobei es unter Umständen bei Körperverletzungen zu strafrechtlichen Folgen kommen kam. Zudem können im Rahmen der Ersatzvornahme untätige Grundstückseigentümer zu den Kosten des zwangsweisen Rückschnitt des Bewuchses herangezogen werden - also lassen Sie es erst gar nicht so weit kommen.