AUS UNSERER STADT

20. 5. 2018

Mit dem Lied „Hello to you“ eröffnete am Sonntag der „Neue Chor“ aus Schrozberg die Kunstausstellung „Bildergarten" von Monika Reiter und lud die zahlreich erschienenen Gäste dazu ein, Platz zu nehmen. Der Kultursaal war bestuhlt mit ca. 80 Stühlen, die nahez u alle besetzt waren. Bürgermeisterin Jacqueline Förderer begrüßte Frau Reiter und die Anwesenden sehr herzlich. „Der Zugang zur Kunst erscheint vielen etwas schwierig, deshalb finde ich es wichtig hier den Interessenten die Möglichkeit zu bieten ungezwungen anzuschauen, wie sich unsere Künstler wiedergeben.“

Ganz nach dem Motto: „Bildergarten“ blüht der Kultursaal und das Foyer des Schlosses Schrozberg an Bildern auf.

Nach den Begrüßungsworten von Bürgermeisterin Förderer und weiteren harmonischen Beiträgen des Neuen Chors übernahm Sigrid Bullinger, eine langjährige Freundin von Kindheit an, das Wort. Sie freute sich ebenso über die vielen Kunstinteressenten und begrüßte auch einige ehemalige Schulkameraden und Schulkameradinnen aus früherer Zeit.

Monika Reiter hat ihre Jugend in Schrozberg verbracht und lebt und arbeitet nun in Künzelsau. Deshalb hat sie einen besonderen Bezug zum Ausstellungsort.

Frau Bullinger erzählte einiges über das Leben der Künstlerin, ihre Arbeitsgebiete und Maltechniken. In dieser Ausstellung sind das Hauptthema die Tiere. Es findet sich z.B. auf einigen Arbeiten ein kleiner blauer Vogel immer wieder. So entsteht aus dem blauen Vogel Kunst und der Vogel beschreibt eine Geschichte.

Die Tiermotive drücken, jedes für sich eigene Emotionen aus, denn jedes Tier hat einen anderen Augenausdruck.

Monika Reiter ist eine sehr Facettenreiche Künstlerin, das spiegelt sich natürlich auch in der Ausstellung wieder. Vom Stillleben über Aquarelle bis hin zu Abstraktem ist alles vertreten.

„Die Vielseitigkeit, -das bin ich! Wenn ich etwas ausgelotet habe, ist es mir schnell langweilig. Dann brauche ich wieder etwas Neues.“ erzählte Monika Reiter. Das unterscheidet sie von andern Künstlern, denn die meisten haben ihren eigenen Stil und wollen auch darin wiedererkannt werden.

So finden sich bei mehrmaligem Hinschauen ihrer Bilder immer wieder neue Aspekte, wie eben in einem Garten auch. Die Galerie soll als Kaleidoskop zur Natur dienen.

Eine weitere Besonderheit der Ausstellung ist eine Spendenbox zu Unterstützung des Naturschutzbundes NABU Kirchberg, die während des gesamten Ausstellungszeitraumes im Foyer zu finden ist. Monika Reiter möchte 200 Euro ihrer Einnahmen aus der Ausstellung spenden. Sigrid Bullinger rezitierte in ihrer Ansprache ein treffliches Gedicht von Joachim Ringelnatz:

 „Kinder weinen. 
Narren warten. 
Dumme wissen. 
Kleine meinen. 
Weise gehen in den Garten.“ und forderte damit die Gäste auf, den Bildergarten zu besuchen. Und dazu war einfach nichts mehr hinzuzufügen.

 

 

 

Zu sehen sind die Werke noch bis einschließlich 20. Mai im Foyer und Kultursaal des Schlosses in Schrozberg immer zu den Rathausöffnungszeiten und an den Sonntagen von 14-17 Uhr.